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KÜPS

Eltern fordern einen Hort in Küps

Sandra Scharf appellierte mit weiteren Eltern, dass der Markt Küps ein Betreuungsangebot für Kinder in den Ferien schafft. Foto: Rainer Glissnik

„Wir sind der Meinung, dass der Markt Küps einen Hort schaffen sollte, in dem Kinder auch während der Ferien betreut werden“, appellierte Sandra Scharf gemeinsam mit weiteren Eltern an den Küpser Marktgemeinderat. Im Nachbarlandkreis Lichtenfels gibt es in kleineren Gemeinden, wie in Redwitz, eine solche Einrichtung. „In einer Gemeinde mit der Größenordnung von Küps sollte es möglich sein, so etwas einzurichten.“ Zudem seien die Räumlichkeiten schon vorhanden.

Schule und Betreuung seien dem Küpser Marktgemeinderat sehr wichtig, betonte Bürgermeister Bernd Rebhan. „Wir leisten sehr viel auf diesem Gebiet der Betreuung.“ Direkt neben der Schule entsteht derzeit eine Krippe für die ganz Kleinen. Mit der „gfi“ sind fünf Gruppen in der offenen Ganztagsbetreuung.

Auf der Suche nach einem Träger

Auch bei der Jugendsozialarbeit ist Küps engagiert wie wenige andere Gemeinden. Als einzige Gemeinde im Landkreis habe Küps einen kommunalen Jugendtreff. Hier gebe es auch viel Ferienbetreuung. Inzwischen seien auch Bundes-Freiwilligendienst-Leistende engagiert. Auch die Caritas ist bei der Betreuung dabei. Deren Geschäftsführerin Cornelia Thron war bei der Sitzung, weil es im nichtöffentlichen Teil um weitere Betreuungsangebote ging.

Natürlich gebe es nach oben immer Luft für weitere Verbesserung der Betreuungsangebote. Kronach habe einen Hort. In Küps gibt es die Betreuungsangebote im Westgebäude. In Johannisthal leiste der Kindergarten einiges zur Schülerbetreuung. Küps sei für weitere Betreuungsmöglichkeiten auf der Suche nach einem Träger. Ein Hort wäre die Premium-Lösung, erklärte der Rathauschef. Dieser decke ein Stück weit auch die Ferien ab, koste aber auch Geld seitens der Eltern. „Alles, was wir momentan leisten für die Kinderbetreuung, kostet die Eltern kein Geld“, machte Bürgermeister Bernd Rebhan klar.

„Wir wissen, dass es bislang einige Wenige gibt, die Interesse an einem Hort haben“, fasste Bernd Rebhan zusammen. Bislang war Betreuung in den Ferien nicht so sehr nachgefragt. Die Marktgemeinde suche einen Träger. Mit diesem könne dann auch diese Frage besprochen werden. „Wir wissen, dass das Thema Betreuung immer wichtiger wird.“

Sandra Scharf ging auch auf das Ferienangebot des Jugendzentrums „Kiwi“ ein. Dies biete eine Betreuung während Ferienzeiten. „Ich würde mein Kind auch ins Kiwi geben, wenn das Programm passt.“ Derzeit sei das Kiwi eher etwas für Ältere. Würde das Kiwi sein Programm umstellen, etwa wie in Redwitz, „dann ist auch das Kiwi vollkommen in Ordnung“. Es müsse nicht unbedingt ein Hort sein.

Glasfaser-Anschlüsse sind freigegeben

Die Glasfaser-Anschlüse in Hummenberg sind nun freigegeben, in Theisenort ab Sommer 2020. Zum Ende der Wahlperiode wird der Zweckverband der Wasserversorgung „Eichenbühler Gruppe“ aufgelöst. Der Tiefbrunnen wurde durch die Firma Osel Bohr GmbH verplombt. Das Wasserhaus und das umgebende Grundstück wurden zum Verkauf ausgeschrieben.

In Burkersdorf wurde das Baugebiet Lohäcker auf den Weg gebracht. Jetzt wurde die Planung genehmigt. Vorschlag für den Namen der Straße ist auch „Lohäcker“. 16 Bauparzellen südlich des Steinachweges können entstehen.

Von Rainer Glissnik

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