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WEIDHAUSEN

Tellkameraden Weidhausen ehren verdiente Mitglieder

Tellkameraden Weidhausen ehren verdiente Mitglieder
Acht Mitglieder der Tellkameraden wurden für ihr beispielgebendes und langjähriges Engagement ausgezeichnet: (v. li.) 2. Vorsitzender André Recknagel, Simone Recknagel, Rainer Rädlein, Ehrenmitglied Johanna Panzer, Philipp Knauer, Elisabeth Knauer, Peter Mergner, Christopher Frank, Maik Stark und Vorsitzender Manfred Stark. Foto: Alexandra Kemnitzer

Beim Schützenverein Tellkameraden Weidhausen ist es zur Tradition geworden, im Rahmen des Königsessens Mitgliedern ein Dankeschön auszusprechen, die sich über viele Jahre hinweg in den Dienste der Tellkameraden gestellt haben. „Durch ihre unentgeltliche Arbeit haben sie dafür gesorgt, dass der Verein immer am Laufen gehalten worden ist“, führte Vorsitzender Manfred Stark aus. Acht Mitgliedern, die sich seit Jahren einbringen und somit Vorbilder sind, händigte er Ehrungen aus.

Gauehrennadeln für Christopher Frank und Philipp Knauer

Christopher Frank ist seit 17 Jahren im Verein, war bereits als Schüler recht erfolgreich und sicherte sich den Titel des Jungschützen- und des Schützenkönigs. In der Schänke ist Christopher Frank der Kassenchef, wofür ihm die Gauehrennadel verliehen wurde.

Diese Auszeichnung nahm auch Philipp Knauer in Empfang, der vor 28 Jahren als Vierjähriger eingetreten ist. Als Jugendlicher nahm er erfolgreich am Königsschießen teil. Heute verstärkt er seine Mannschaft mit neuer Ausrüstung bei den Rundenwettkämpfen und ist beim Schützenfest stets eine große Hilfe.

Während seiner 27-jährigen Vereinszugehörigkeit sorgte Rainer Rädlein 15 Jahre als Haus- und Platzwart für Ordnung und Sauberkeit im Haus und auf dem Festplatz. Auch heute noch kümmert er sich um die „Grünpflege“ und ist aktiver Schütze, der Erfolge erzielt. Ihm wurde die silberne Ehrennadel des Bezirkes überreicht.

Verdienstnadel des Bayerischen Sportschützenbunds

„Der Bayerische Sportschützenbund hat eine Verdienstnadel geschaffen, die an Mitglieder vergeben wird, die über Jahre hinweg das Vereinsleben mit gestaltet haben oder lange Jahre im Vorstand des Vereins mitarbeiten“, erklärte Stark zu den Ehrungen, die an drei weitere Mitglieder gingen. Schon bevor sie vor 31 Jahren zum Verein kann, gehörte Elisabeth Knauer zum festen Helferkreis der Tellkameraden. Sie hilft, wo sie gebraucht wird. Ihre ganze Familie ist dem Verein verbunden.

In den 36 Jahren seiner Mitgliedschaft arbeitet Maik Stark seit 13 Jahren in der Führungsriege. Stark brachte sich zuerst als 3. Schützenmeister ein. Zwischenzeitlich ist er im fünften Jahr 1. Schützenmeister. Eine der wichtigsten Aufgaben ist die Einteilung der Schützen zu den vielen auswärtigen Hauptschießen, was mit viel Arbeit verbunden ist. Als 19-Jähriger war Maik Stark jüngster Schützenkönig. Heute ist er Stammschütze der zweiten Mannschaft.

Ehrenzeichen des Bezirks in Gold für Peter Mergner und Simone Recknagel

Zum harten Kern des Vorstands gehören Peter Mergner und Simone Recknagel, die beide mit dem Ehrenzeichen des Bezirks Oberfranken in Gold ausgezeichnet wurden. Mergner trat vor 41 Jahren ein und engagiert sich seit 29 Jahren in der Führungsriege. Anfänglich war er 3. Schützenmeister, bevor er vor 26 Jahren den Posten des 2. Schützenmeisters übernahm. Mergner hat über Jahre hinweg das Programm zum Hauptschießen entworfen und ausgedruckt, wodurch dem Verein eine stolze Summe Geld gespart wurde. Darüber hinaus zeichnet er sich für die Mitgliederverwaltung verantwortlich.

1979 kam Simone Recknagel in den Verein und ist seit 1991 als 2. Schriftführerin tätig. Als eine Meisterin der Organisation bringt sie es immer wieder fertig, beim Schützenfest noch den letzten Helfer zu mobilisieren, was keine leichte Aufgabe ist. Auch sie war bereits Schützenkönigin.

Höchste Ehrung des Vereins für Johanna Panzer

Auf Beschluss des Vorstands bekam Johanna Panzer mit der Verleihung der Ehrenmitgliedswürde die höchste Ehrung des Vereins zuerkannt. Diese Auszeichnung erhalten Mitglieder, die 65 Jahre alt sind, mindestens 40 Jahre den Tellkameraden angehören und sich außerordentliche Verdienste um das Vereinsleben erworben haben. Johanna Panzer hat sich, schon bevor sie vor 41 Jahren eingetreten ist, über Jahre hinweg mit ihrer Familie und ihrem Mann eingebracht. Über all die Jahre hat sie bei allen Festen und Veranstaltungen geholfen, ob im Ausschank am Hauptschießen oder beim Schützenfest in der Küche. Mehr als die Hälfte ihres Lebens hält Johanna Panzer die Treue und hat das Vereinsleben mitgestaltet. „Deshalb hat sie die Ehrung wahrlich verdient“, betonte der Vorsitzende.

Von Alexandra Kemnitzer

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