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REDWITZ

Rekord bei Redwitzer Ortsmeisterschaft im Luftgewehrschießen

Rekord bei Redwitzer Ortsmeisterschaft im Luftgewehrschießen
Die Sieger der 34. Ortsmeisterschaft im Luftgewehr bei den Erwachsenen und Jugendlichen. Foto: Thomas Micheel

Die 34. Ortsmeisterschaft im Luftgewehrschießen bei der Schützengesellschaft steht dieses Jahr für Rekorde: 18 Ortsvereine haben teilgenommen. Mit 315 Teilnehmern wurde die magische Zahl von 300 diesmal überboten.

Im Schützenheim stellte Schützenmeister Reinhold Göhl bei der Preisverteilung im Rahmen eines Weinfestes fest, dass die Ortsmeisterschaft mit dem Luftgewehr nach dem Hauptschießen beim Schützenfest das zweite sportliche Großereignis im Jahresprogramm der Schützengesellschaft ist.

„Diese Größenordnung sucht seines Gleichen und beweist den Zusammenhalt der Ortsvereine“, hob Göhl hervor. Sportlich fair wurde um jeden Ring gekämpft. Außerdem wurden viele „schöne Blattl“ geschossen. Sein Dank galt all denen, die sich in die Ortsmeisterschaft eingebracht und ihren Teil zum Gelingen beigetragen haben.

„Diese Größenordnung sucht seines Gleichen und beweist den Zusammenhalt der Ortsvereine.“
Reinhold Göhl, Schützenmeister

Die Meistbeteiligung mit 55 Schützen stellte die Siedlergemeinschaft. 46 Schützen hatte der Turnverein gemeldet und 26 der Obst- und Gartenbauverein Redwitz. Das beste Jugendteam war die Mannschaft 2 des Bürgervereins mit den Schützen Jasmin Gäbelein, Cedrik Gäbelein und Maya Anton, die 270,4 Ringe erzielten. Auf den zweiten Platz mit 268,3 Ringen kam die Mannschaft Bürgerverein 1 mit Linus Schöb, Marcel Gäbelein und Eliah Höfer. Den dritten Rang sicherten sich mit 250,3 Ringen Nora Bätz, Katharina Hatzold und Ole Bätz vom Turnverein Mannschaft 3.

Platz vier ging an den Obst- und Gartenbauverein Mannschaft 1 mit den Schützen Tobias Pfaff, Marie Mantel und Lena Ammon (246,5) vor der Turnverein-Mannschaft 6 mit Julian Hatzold, Sebastian Metzner und Christian Böttcher (244,7).

Dreifacherfolg für den Bürgerverein bei der Jugend

Die Jugend-Einzelwertung bestimmte der Bürgerverein und stellte die ersten drei Plätze. Linus Schöb erzielte 96,2 Ringe und wurde Sieger vor Jasmin Gäbelein mit 96,1 und Cedrik Gäbelein mit 91,6. Platz vier ging an Tobias Pfaff (Obst- und Gartenbauverein) mit 90,7 Ringen, Rang fünf an Nora Bätz (Turnverein) mit 90,6.

Rekord bei Redwitzer Ortsmeisterschaft im Luftgewehrschießen
Den Bürgermeister-Mrosek-Pokal nahm Christoph Schlögl (Gässla Elf/Mi.) für einen 12,1 Teiler von Bürgermeister Christian Mrosek (li.) entgegen. Mit im Bild: Schützenmeister Reinhold Göhl (re.). Foto: Thomas Micheel

Die Erwachsenen-Mannschaftswertung gewann die Mannschaft 10 des Turnvereins mit 284,5 Ringen und den Schützen Marco Wagner, Christoph Klein und Martin Paulusch. 281,1 Ringe bedeuteten für Sven Dressel, David Herrmann und Mark Walder von der Freiwillige Feuerwehr 5 den zweiten Platz. Die fünfte Mannschaft der Ortsgemeinschaft Obristfeld erreichte mit den Schützen Andreas Mehrmann, Thomas Pfaff und Sebastian Eideloth mit 280,6 Ringen Platz drei.

Die sechste Mannschaft der Wasserwacht erzielte als Vierte mit den Schützen Frank Albrecht, Sandra Kastner und Marina Albrecht 275,9 Ringe. Platz fünf ging an die Mannschaft 1 des Siemens-Tennis-Clubs für 275,5 Ringe mit den Schützen Markus Krause, Michael Hennig und Daniel Schöb.

Bei der Erwachsenen-Einzelwertung erzielte Sven Dressel von der Freiwilligen Feuerwehr 99,7 Ringe und belegte Platz eins. Mit 98,0 Ringen kam Frank Albrecht von der Wasserwacht auf Rang zwei vor Mario Neubauer von der Siedlergemeinschaft mit 97,7. Die Ränge vier und fünf belegten Tim Bernert (FCR) mit 97,7 und Beate Wagner (Obst- und Gartenbauverein) mit 97,3 Ringen.

Bürgermeister Christian Mrosek stellte fest, dass man auf die Ergebnisse und die Erfolge der vergangenen Jahrzehnte stolz sein könne. „Das ist ein Haufen Zeug“, war er sich angesichts der 18 teilnehmenden Ortsvereine bewusst.

Christoph Schögl schießt das beste Blattl

Aufgrund seiner im nächsten Jahr zu Ende gehenden Amtszeit als Bürgermeister war es das letzte Mal, dass er die Preisverteilung für den Bürgermeister-Mrosek-Pokal für das beste Blattl vornahm. Den Pokal für „den Schuss in die Mitte“ nahm Christoph Schögl von der Gässla-Elf entgegen. Er hatte einen 12,1 Teiler erzielt. Die Plätze zwei und drei belegten Frank Deichert (Feuerwehr Mannsgereuth) mit einem 14,9 und Stefan Kraus (Rausch-Elf) mit einem 16,1 Teiler.

Nach der Preisverteilung war noch lange nicht Schluss. An den Tischen war das Schießen immer wieder ein Thema. So zog sich der gemütliche Abend noch lange hin.

Von Thomas Micheel

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