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REDWITZ

Kindergarten–Sanierung in Redwitz für rund 615 000 Euro

Der Kindergarten erhält einen Anbau und wird saniert. Foto: Thomas Micheel

Die evangelische Kindertagesstätte „Grünschnabel“ wird erweitert, der Altbestand Kindergarten saniert. Das Gewerbegebiet Austraße in Mannsgereuth wird nicht in ein Misch- oder Wohngebiet geändert (siehe unteren Bericht). Das sind Ergebnisse der jüngsten Gemeinderatssitzung. In einer vorangegangenen Sitzung hatte Architekt Norbert Schaller das von ihm erstellte Sanierungsgutachten für den Altbestand Kindergarten (gebaut 1975) vorgestellt. Sowohl Dach als auch Außenwände seien dabei in einem guten Zustand vorgefunden worden. Modernisiert werden müssen laut Gutachten insbesondere Fenster, Heizung, Sanitär, Elektro und Beleuchtung. Inklusive Fassadenanstrich und elektrische Jalousien wurden die Kosten auf 280 000 Euro geschätzt.

Wünsche nach größerer Küche, Speise-Bistro und mehr

Daneben sind seitens des Kindergartenbetriebsträgers und der -leitung Wünsche für zusätzliche Räumlichkeiten vorgetragen worden, die in einer Bauausschusssitzung vor Ort bereits erörtert wurden. Benötigt werden insbesondere eine größere Küche, ein Speisebistro und ein Raum für Fachdienst und Elterngespräche. Nach Abwägung verschiedener Varianten kam man zum Ergebnis, dass es wohl am Sinnvollsten sei, einen Anbau Richtung Garten zu errichten. Dazu legte Architekt Schaller nun in der Gemeinderatssitzung ein geeignetes Raumprogramm vor. Der Anbau hat danach eine Bruttogrundstücksfläche von 65 Quadratmetern – mit einem Bistro (27 Quadratmeter). Wegen des Anbaus muss ein Fenster des Personalraums zugebaut werden, doch ist die Beleuchtung mit immer noch drei Fenstern ausreichend gegeben.

Kosten für Anbau können bis zu 300 000 Euro betragen

Die Erweiterung und Sanierung sei in allen Punkten mit den dazu verantwortlichen Stellen abgestimmt, sagte der Planer. Die Gesamtnutzungsfläche des Kindergartens mit Anbau betrage 797 Quadratmeter und sei damit förderfähig. Die Kosten für den Anbau belaufen sich auf 268 000 Euro, mit einer einkalkulierten Kostensteigerung auf 300 000 Euro. Die Sanierung ist für die Gruppenräume des Kindergartens eins bis drei vorgesehen. Erneuert werden Fenster, Jalousien und Sanitär. Alle Oberflächen werden gereinigt beziehungsweise neu gestrichen. Die Kostenschätzung beläuft sich mit den Baunebenkosten auf 315 000 Euro. Beim Anbau erhofft sich die Gemeinde Förderung von rund 89 000 Euro. Insgesamt veranschlagte Schaller die Kosten auf 615 000 Euro.

Bürgermeister Christian Mrosek ergänzte, dass die Baumaßnahme in zwei Haushalten abgerechnet werde, erst der Neubau 2020 und anschließend die Sanierung im Jahr 2021.

Besetzung des Wahlausschusses für die Kommunalwahl am 15. März 2020

Als Beisitzer für die Besetzung des Wahlausschusses für die Gemeindewahl 2020 wurden benannt: für CSU Willi Scherbel, Vertreter Christian Pfeifer; für UBR Otto Poperl, Vertreter Jürgen Feiner; für SPD Otto Beez, Vertreter Klaus Hahn.

Für die Wahl wurden für die Stimmbezirke in der Gemeinde folgende Wahlvorsteher und deren Stellvertreter benannt:

Redwitz-Ort (neu: im Bürgerhaus): Wolfgang Schmitter, Simon Ehnes; Redwitz-Wohnanlage: Kathrin Mrosek, Joachim Stefan; Redwitz-Siedlung: Karin Hafermann, Thilo Hanft; Obristfeld: Armin Zapf, Harald Schilling; Trainau: Ralf Reisenweber, Niklas Welscher; Unterlangenstadt: Egon Neder, Thomas Leimeister; Mannsgereuth: Alfred Leikeim, Annette Scherbel-Schülein; Briefwahl I: Stefan Schmidt, Christina Pösch; Briefwahl II: Jochen Körner, Claudia Yartas.

Information über Sanierung des Mehrzweckhauses Mannsgreuth

Joachim Stefan vom Baubüro informierte über den Sachstand „Sanierung und Barrierefreiheit des Mehrzweckhauses in Mannsgereuth“. Bei einer Ortseinsicht mit dem Architekten und Vereinsvorständen seien die Möglichkeiten eines barrierefreien Zugangs erörtert worden. Die Toiletten stünden zur Sanierung an. Neue Lampen im Innenbereich seien mittlerweile eingebaut. Für die Erneuerung der Fenster werde zurzeit ein Angebot eingeholt. Über den geplanten Radweg von Mannsgereuth nach Beikheim teilte der Bürgermeister auf Nachfrage bei H. Arneth vom Straßenbauamt Bamberg mit, dass sich die Fertigung der Unterlagen zum Vorentwurf auf der Zielgeraden befindet. Darüber äußerte Jochen Körner seinen Ärger, dass sich dieser geplante Radweg bereits über Jahre hinziehe und nicht vorangehe.

Ende November soll Baumaßnahme „Gässla“ abgeschlossen werden

Joachim Stefan vom Baubüro informierte über die Straßenbaumaßnahme „Gässla“. Hier werde zurzeit die Verlegung der Kabel für Breitband und Straßenbeleuchtung ausgeführt. Noch als schwierig gestalte sich die angedachte optische Abtrennung eines Gehweges. Die Arbeiten sollen Ende November beendet sein.

Von Thomas Micheel

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