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REDWITZ

Viel Spaß für alle bei der Redwitzer Kinderkerwa

Viel Spaß für alle bei der Redwitzer Kinderkerwa
So richtig austoben konnten sich die Teilnehmer beim Wanderclub mit den Bubble Balls. Foto: Thomas Micheel

Von wegen langweilig! Zur Kinderkerwa zum Abschluss der Redwitzer Kirchweih hatten sich die beteiligten Ortsvereine und die Gemeinde Lustiges, Kniffliges und Abwechslungsreiches einfallen lassen und begeisterten damit die Kinder und Jugendlichen im Alter von fünf bis 15 Jahren. „Das macht Spaß“, hörte man so aus manchem Kindermund. Und auch das viele Lachen bestätigte, dass die Verantwortlichen mit ihren Stationen die richtige Wahl getroffen hatten. Im Mittelpunkt standen Spiel und Spaß. Austragungsort der Kinderkerwa war das Sportgelände des FC Redwitz.

Viel Spaß für alle bei der Redwitzer Kinderkerwa
Nur ja das Ei nicht fallen lassen. Foto: Thomas Micheel

Die Organisation und Ausführung lag in den Händen der beiden Jugendbeauftragten Franz Kolb und Eva Deuerling, dem Ansprechpartner für die Jugend im Gemeinderat, Niklas Welscher, und Quartiersmanagerin Christina Pösch. Beteiligt waren die Ortsvereine Freiwillige Feuerwehr, Wanderclub, Turnverein und Wasserwacht sowie die Gemeinde.

Bürgermeister Christian Mrosek drückte in Abetracht der Begeisterung der Teilnehmer seine Freude über diese Veranstaltung aus und lobte das Engagement der beteiligten Ortsvereine.

Ein Krankentransport für einen „kranken Ball“

Die Freiwillige Feuerwehr hatte die Station „Kranker Ball“ zu bieten. Auf einer Krankentrage hieß es, einen Basketball durch einen Hindernisparcours zu transportieren. Wichtig dabei war die Absprache der Träger untereinander, um die Trage gerade zu halten, damit der Ball nicht herunter fiel.

Ganz in ihrem Element waren die Kinder und Jugendlichen bei der Station „Bubble Balls“ des Wanderclubs. Erst noch etwas zaghaft bezogen die Teilnehmer ihre Position im Ball. Dann aber ging es los. Ein Zusammenstoß mit anderen Teilnehmern störte nicht, sondern gehörte ganz einfach dazu. Dass die Beine mal nach oben und der Kopf nach unten schauten, brachte keinen aus der Ruhe.

Nur selten blieb das Ei auf dem Löffel liegen

Die Gemeinde beteiligte sich mit der Station „Eierlaufen“. Gefordert war, ein Plastikei auf einem Löffel durch einen Hindernisparcours zu transportieren. Viele sahen sich da überschätzt und fanden ihr Ei auf dem Boden liegend wieder.

Viel Spaß für alle bei der Redwitzer Kinderkerwa
Ganz konzentriert halten die Jungs die Krankentrage im Gleichgewicht, um den Ball bei der Station der Freiwilligen Feuerwehr ins Ziel zu bringen. Foto: Thomas Micheel

„Was kann das nur sein“, rätselten viele an der Station der Wasserwacht. Sieben Gegenstände wie zum Beispiel Taucherring und -brille, Wäscheklammer und Flosse waren in einem mit Wasser gefüllten und abgedeckten Gefäß zu ertasten und zu benennen.

Beim Turnverein hieß es, in zwei Läufen Teile eines Hauses an das andere Ende des Hindernisparcours zu transportieren und dort zusammen zu setzen. Gern nahmen hier die Kleinsten die Hilfe oder die Hand der Mama an.

Hindernisparcours brachte viele aus der Puste

Das Spielmobil der kommunalen Jugendarbeit im Landkreis Lichtenfels erweiterte das Angebot und sorgte ebenso für Abwechslung. Ganz schön außer Puste brachte der Hindernisparcours die Kinder und Jugendlichen.

Der FC Redwitz hatte die Bewirtung übernommen. Dank galt der Püls-Bräu Weismain, die die Getränke für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt hatte, sowie der Gemeinde für die Wiener.

Letzter großer Höhepunkt war die Verlosung für die, die alle Stationen durchlaufen hatten. Keiner ging leer aus und freute sich über einen Gewinn. Der Dank galt den heimischen und auswärtigen Firmen und Geschäften für die Bereitstellung von Preisen.

Von Thomas Micheel

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