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REDWITZ

Redwitz leuchtet: Gärten und Häuser erstrahlen

Redwitz leuchtet: Gärten und Häuser erstrahlen
Ein leuchtender Blickfang. Foto: Thomas Micheel

Bereits zum fünften Mal luden die Bewohner des Unteren Flurs mit den Straßen Zettlitzer Straße, Loshülze, Am Schrötla, Zehntsteig, Am Zehntgraben und der John-Weberpals Straße zu „Redwitz leuchtet“ ein.

Beim Abendspaziergang den Ideenreichtum bewundern

Redwitz leuchtet: Gärten und Häuser erstrahlen
Auch beleuchtete "Heißluftballons" waren unterwegs und machten Stimmung. Foto: Thomas Micheel

Bei einem gemütlichen Abendspaziergang konnte der Ideenreichtum der Anwohner, die ihre Gärten, Höfe, Einfahrten, Fenster und Gebäude liebevoll mit verschiedenen Lichteffekten, Kerzen-Arrangements, Lichterketten, Strahlern und vielem mehr ins rechte Licht und in eine wundervolle Stimmung versetzt hatten, bewundert werden.

Redwitz leuchtet: Gärten und Häuser erstrahlen
Eine Lichtervielfalt hatte „Redwitz leuchtet“ den Besuchern an vielen Stellen zu bieten. Foto: Thomas Micheel

Angefangen hat alles im Jahr 2015, als ein paar Freunde einen Brief entwarfen und die Bewohner dazu anregten, sich bei „Redwitz leuchtet“ zu beteiligen. Und diese wenige Zeilen stießen auf unerwartet große Zustimmung, was das erste „Redwitz leuchtet“ gleich unter Beweis stellte.

Der Spaß und das Miteinander stehen im Mittelpunkt

In den Jahren kamen immer mehr Lichter hinzu, dem Ideenreichtum waren keine Grenzen gesetzt. Ziel der Bewohner ist es, das Miteinander im Unteren Flur zu stärken, sich zu treffen und zu unterhalten. So besucht man sich gegenseitig an diesem Abend, dreht seine Runde und verweilt zu harmonischen Gesprächen. Der Spaß an der ganzen Sache steht im Mittelpunkt.

Redwitz leuchtet: Gärten und Häuser erstrahlen
Am liebsten würde man sich hier gleich hinsetzen und einen lauschigen Abend verbringen.

Dass „Redwitz leuchtet“ wirklich sehenswert ist, das bewies in den folgenden Jahren die immer größer werdende Besucherschar, auch von auswärts, die sich dieses einmalige Ereignis nicht entgehen lassen wollte.

Auch heuer zog es eine große Fangruppe an, die sich nicht nur an der Lichtervielfalt erfreute, sondern auch mit den Bewohnern ins Gespräch kam.

„Es soll nicht

kommerziell werden.

Wir verlangen nichts. Wir freuen uns, wenn sich andere über unsere Aktion freuen.“

Ein Mitveranstalter

Groß ist auch die Gastlichkeit der Beteiligten. In manchen Höfen wurden kleine Speisen und Getränke ausgeschenkt, alles kostenlos. Und manch einer hatte sich ans Instrument gesetzt und unterhielt musikalisch.

Redwitz leuchtet: Gärten und Häuser erstrahlen
Ein herzlicher Empfang: Der Besucher geht sicherlich vergnügt zur Haustür, wenn der Vorgarten so einladenden wirkt.

„Es soll nicht kommerziell werden“, sind sich alle Beteiligten einig. „Wir verlangen nichts. Wir freuen uns, wenn sich andere über unsere Aktion freuen“, betont einer der Veranstalter.

So darf man jetzt schon gespannt sein, was die nächste Aktion „Redwitz leuchtet“ 2020 zu bieten hat.

 

Von Thomas Micheel

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