aktualisiert:

SCHWÜRBITZ

Willi Weberpals - eine Kickerlegende ist 90 Jahre alt

Eine Kickerlegende wird 90 Jahre alt
Unser Foto zeigt Jubilar Willi Weberpals (Mi., vorne re.) neben seiner Ehefrau Erika (Mi. vorne li.), Adelgunde Werner aus Neuensorg (Mi., hinter Ehepaar Weberpals), Pfarrer Diter Glaeser (li.), Bürgermeister Helmut Fischer (hintere Reihe, 5. v. re.) sowie Angehörigen und Vereinsvertreter. Foto: Horst Habermann

Rüstig und vital feierte am Montag, 8. Juli, Willi Weberpals im Kreis seiner Familie den 90. Geburtstag. Aus diesem Anlass machten dem allseits beliebten Jubilar zahlreiche Verwandte, Freunde, Bekannte und Vereinsvertreter ihre Aufwartung. Erst vor drei Jahren feierte Willi mit seiner Ehefrau Erika, geborene Mayer, Diamantene Hochzeit. Aus der Ehe ging Tochter Karin hervor.

Willi Weberpals war (er ist in der Heimat auch unter dem Namen „Bines“ bekannt) sehr im Fußballsport aktiv. Er stammte aus Neuensee und war gelernter Schmied. Einige Jahre arbeitete er bei der Deutschen Bundesbahn, dann folgten 42 Jahre bei der Firma Andreas Schardt KG (Korb und Flechtmaterial) in Michelau.

So belieferte er per Laster die Korbwarenindustrie und viele Heimarbeiter mit Material zum Flechten von Korbwaren.

Ein Kicker seit der frühesten Jugend

Schon in seiner frühesten Jugend hatte er sich dem Fußballsport verschrieben. So spielte er mehrere Jahre beim FC Michelau, damals in der höchsten Amateurliga Bayerns, bis er in Schwürbitz seine Erika heiratete und dann zum dortigen FC wechselte.

Der Jubilar war früher Vorsitzender des Clubs. Heute ist er dort Ehrenvorsitzender. Jahrelang war er aktiver Fußballer, sowohl bei den „Roten Teufeln“, als auch später in den Seniorenmannschaften. Bei Arbeitseinsätzen konnte der verein immer auf ihn zählen. Auch heute gehört sein Herz noch immer dem FC Schwürbitz.

Auch heute ist er noch als Zuschauer auf den Sportplätzen im Landkreis ein häufig und gern gesehener Gast.

Der Jubilar ist auch bei weiteren Vereinen Mitglied, unter anderem beim Obst- und Gartenbauverein Schwürbitz, beim Geflügelzuchtverein Schwürbitz (viele Jahre züchtete er Blaue Kingtauben), bei der Blaskapelle Schwürbitz sowie beim Kegelclub „Eintracht Oberreuth“.

Ein altes „Gelübde“ stets eingehalten

Nach einem „alten Gelübde“ fuhr er viele Jahre jeden Sonntagmorgen nach Vierzehnheiligen zur Frühmesse, um dann anschließend für die eigene Familie sowie die „große Fußballerfamilie“ zur Verfügung zu stehen.

So gratulierten neben den Familienangehörigen, Verwandten, Bekannten und Nachbarn, Erster Bürgermeister Helmut Fischer (dieser war auch viele Jahre sein Chef bei der Firma Andreas Schardt KG), Pfarrer Diter Glaeser sowie die jeweiligen Vereinsabordnungen.

Von Horst Habermann

Weitere Artikel