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MICHELAU

Viele Glückwünsche und Anerkennung für Gerda Fischer zum 85.

Viele Glückwünsche und Anerkennung für Gerda Fischer zum 85.
Auch mit 85 Jahren engagiert sich Gerda Fischer noch beim Turnverein und in der Kirchengemeinde. Zahlreiche Glückwünsche durfte sie zu ihrem Geburtstag entgegen nehmen. V.l. Schweigertochter Elke, Sohn Wolfram, Clemens Weisser (TVM), Gerda Fischer, Bürgermeister Helmut Fischer, Bernd Rosenbauer (Neffe) und seine Frau Jeanette. Foto: Klaus Gagel

Auch mehrere Schicksalsschläge konnten Gerda Fischer aus Michelau ihre positive Einstellung und ihren Lebensmut nicht nehmen. Am Samstag feierte sie im Kreise ihrer Familienangehörigen und Verwandten ihren 85. Geburtstag. Ihre Freunde schätzen sie als freundlichen Mitmenschen, der sich auch im hohen Alter noch innerhalb der Gemeinschaft engagiert.

Schon die Kriegszeiten haben ihre Spuren in ihrem Leben hinterlassen. Sie wurde am 22. Juni 1934 in Breslau geboren und kam im Februar 1945 als Flüchtling mit ihren drei Schwestern nach Michelau. Da zu diesem Zeitpunkt ihre Eltern schon nicht mehr lebten, kümmerte sich die Großmutter um die vier Mädchen.

1956 heiratete sie Egon Fischer in der Michelauer Johanneskirche. Aus der Ehe gingen der Sohn Wolfram und ihre Tochter Sigrid hervor. Leider verstarb diese bereits 2003 in Folge einer Stoffwechselerkrankung. Ihr Ehemann, mit dem sie viele schöne gemeinsame Jahre verbringen durfte, starb 2011.

Viele Jahre arbeitete Gerda Fischer als kaufmännische Angestellte in Neuensorg bei der Firma Grätz. Später war sie im Pfarramt und im Kindergarten Sophienheim als Reinigungskraft tätig.

Gerda Fischer lebt noch immer im eigenen Haus wo sie sich selbst versorgt. Ihr Neffe Bernd Rosenbauer und seine Frau Jeanette kümmern sich um sie. Ihr Sohn Wolfram lebt in Windischenhaig bei Kulmbach. Auch er schaut regelmäßig mindestens einmal pro Woche nach seiner Mutter.

Ehrenmitglied beim Turnverein

Beim Michelauer Turnverein wirkt Gerda Fischer seit mehr als 30 Jahren im Vorstand mit und wurde schon vor längeren zum Ehrenmitglied ernannt. Seit 1955 kümmert sie sich verlässlich um die Sportkasse. „So gut ich kann, mach ich das weiter“ verrät sie zur Freunde des TVM-Vorsitzenden Clemens Weisser. Auch die evangelische Kirchengemeinde schätzt ihr ehrenamtliches Engagement. Sie trägt regelmäßig die Gemeindebriefe aus.

Für die Gemeinde Michelau gratulierte Bürgermeister Helmut Fischer sowie die evangelische Kirchengemeinde. Den weiteren Glückwünschen schlossen sich der Turnverein und der VdK-Ortsverband an. Ganz besonders freute sich die Jubilarin über die guten Wünsche von ihren drei Schwestern, von Ruth Hensch aus dem Michelauer Altenheim, Käthe Wagner aus dem Schwarzwald und von ihrer jüngsten Schwester Gisela Spitzenpfeil.

Von Klaus Gagel

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