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HOCHSTADT

Pater Heribert spricht in Hochstadt von Kraft der Hoffnung

In der voll besetzten Aula der Katzogelhalle lauschten die Frauen Pater Heribert. der das Thema „Von der Kraft der Hoffnung“ mit beispielhaften Gedichten und Geschichten auflockerte. Foto: red

Traditionell treffen sich die Frauen der Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Hochstadt am Frauentag zu einem gemeinsamen Gottesdienst, der in diesem Jahr vom Referenten des anschließenden Vortrags, „Von der Kraft der Hoffnung“, Pater Heribert Arens OFM, zelebriert wurde.

Frisch und von beispielhaften Gedichten und Geschichten aufgelockert, brachte Pater Heribert in der voll besetzten Aula der Katzogelhalle seinen Zuhörerinnen das Thema nahe.

Hilfe findet sich in eigenen guten Erfahrungen

Häufig würden Menschen, die die Hoffnung trotz der vermeintlichen Aussichtslosigkeit des Unterfangens nicht aufgeben, als verrückt bezeichnet. Aber nur, wer Hoffnung habe, suche und finde das Leben, so der Geistliche. Hoffnung schafften Durchstehvermögen und Kraftreserven.

Natürlich gebe es auch die Kehrseite, die Resignation aufgrund schlechter Erfahrungen. Sie werde schwerer, wenn einem das Leben übel mitspiele, aber gerade deswegen umso notwendiger. Hilfe finde sich in eigenen guten Erfahrungen und im Mut machen durch andere, betonte Pater Heribert.

Auch das Leben Christi sei Vorbild für Hoffnung. Der Glaube schaffe das nötige Grundvertrauen. Mut rekrutiere sich auch aus der „Erwartung des ganz anderen“, die Hoffnung auf etwas, das unmöglich scheine. Nur so seien zum Beispiel außergewöhnliche Erfindungen zu schaffen. Auch bei Grenzerfahrungen, wenn Aussichtslosigkeit drohe, schaffe die Hoffnung schöpferische Kräfte, etwa bei medizinischen Entwicklungen. Gottvertrauen mache dem gläubigen Menschen Mut auf die Vollendung des Lebens in der Ewigkeit, so der Referent.

Auch die kleinen Schritte als Erfolge würdigen

Hoffnung wird laut dem Geistlichen befördert durch eine optimistische Weltsicht und der Einstellung, auch kleine Schritte als Erfolge würdigen zu können. Förderlich sei auch ein optimistischer sprachliche Ausdruck, zum nicht aufgeben, die Hoffnung nicht begraben. Und die Offenheit für Neues, vermeintlich auch Abwegiges. So werde der Erfinder heute als Spinner und morgen als Retter empfunden.

„Nur, wer Hoffnung hat, sucht und findet das Leben.“
Heribert Arens, Franziskaner-Pater

Zuletzt könne auch das Reflektieren von Leben von Vorbildern Hoffnung füttern. Beispielhaft könne hier das Leben Jesu oder Mariens genannt werden, die vieles, was ihr geschehen sei, zunächst nicht verstanden, aber hoffnungsvoll angenommen habe.

Von Robert Wilm

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