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MARKTGRAITZ

Gesangverein Mannsgereuth: Chorgemeinschaft ist eine Erfolgsgeschichte

Der neu gewählte Vorstand des Gesangvereins Marktgraitz (v. li.: Chorleiter Günter Welsch, Schatzmeister Karl-Heinz Grünbeck, 1. Vorsitzender Heinrich Geßlein und Schriftführer Wolfgang Grünbeck. Foto: Roland Dietz

Oft gibt es in der heutigen Zeit Chöre, die von Sängermangel geplagt sind. Auch die Beendigung des aktiven Singens ist dann manchmal das Ergebnis. Aus diesem Problem haben der Gesangverein Marktgraitz und der Gesangverein „Zum Lindenbaum“ Mannsgereuth eine Tugend gemacht. Deshalb wurde vor zehn Jahren eine Chorgemeinschaft gegründet. Daraus ist eine kleine vorbildliche Erfolgsgeschichte geworden.

Es ist nicht verwunderlich, dass die Mitglieder des Gesangvereins Marktgraitz über die Bilanz des vergangenen Jahres bei der Hauptversammlung im katholischen Pfarrzentrum in Marktgraitz zufrieden waren. Und vor allen Dingen optimistisch in die Zukunft schauten.

Nach der Begrüßung sagte Vorsitzender Heinrich Geßlein, der bei den Vorstandswahlen im Amt bestätigt wurde, dass alle kulturellen Aufgaben meist in hervorragender Art und Weise erfüllt worden seien. Er bezeichnete Chorleiter Günter Welsch als Antriebsfeder im Verein.

46 Chorproben

Welsch führte aus, dass er von den 46 Chorproben im vergangenen Vereinsjahr 23 abgehalten hat - sein Kollege Axel Stumpf aus Mannsgereuth ebenfalls 23. Er freue sich über die Leistungsfähigkeit des Chores. Nach einem guten Auftritt komme es oft vor, dass Einladungen von anderen Vereinen und Chören folgen. Dies sei auch ein Zeichen, dass es den Sängern Spaß macht. „Erzählt dies weiter, es ist beste Werbung für den Chor und den Verein“, gab er seinen Sängern mit.

Es dürfe aber auch nicht verhehlt werden, dass in den Chorproben kleine Begebenheiten auftauchten, die auf das fortgeschrittenen Alter einiger Mitglieder des Chores hinweisen. Bis jetzt sei dies durch konzentrierte Arbeit wieder wettgemacht worden. Er gab der Hoffnung Ausdruck, dass besonders wieder die jungen Sänger mehr an diesen Proben teilnehmen können. Durch berufliche und terminliche Überschneidungen sei dies leider nicht so oft möglich gewesen.

21 Auftritte

Schriftführer Wolfgang Spitzenpfeil blickte auf das Jahresgeschehen 2018 im Einzelnen zurück. Dreimal musste beim Abschied von Mitgliedern auf dem Friedhof gesungen werden. Erfreulicher sei da schon, dass endlich einmal wieder ein Hochzeitsständen bei einem jungen Sänger stattgefunden habe. Das gemeinsame Sommerfest mit dem Musikverein sei ein voller Erfolg gewesen. Trotz hohen Geräuschpegels sei auch der Auftritt beim Sommernachtsfest der Gemeinde eine prima Sache gewesen.

Weitere erwähnenswerte Auftritte hatte der Chor bei der Auferstehungsfeier zu Ostern, der Fronleichnamsprozession, den Gedenkfeiern zum Volkstrauertag in beiden Orten, dem Totensonntag, der 150-Jahr-Feier in Gestungshausen, dem Steinachtalgruppensingen, dem Liederabend in Wohlbach sowie einem Singen im Alten- und Pflegeheim in Burgkunstadt und in der Christmette. Im gesellschaftlichen Bereich seien ein Schlachtfest und die Weihnachtsfeier die Höhepunkte gewesen. Insgesamt hatte der Chor 21 Auftritte. Aus Marktgraitz sind bei der Chorgemeinschaft 22 Sänger im Einsatz. Insgesamt habe der Verein 58 Mitglieder und 17 Ehrenmitglieder.

Der neue Vorstand

Die Wahlen gingen recht flott mit folgendem Ergebnis über die Bühne: 1. Vorsitzender Heinrich Geßlein, 2. Vorsitzender Jochen Partheymüller, Schatzmeister Kerl-Heinz Grünbeck, Schriftführer Wolfgang Spitzenpfeil. Dem Vereinsausschuss gehören an Peter Bartosch, Friedrich Röling, Hans-Jürgen Geßlein, Heinrich Geßlein (Lehrer), Karl Heinz Fantner, Hans Partheymüller, Roland Schneider und Peter Will. Kassenprüfer sind Roland Schneider und Hans Partheymüller, Fahnenträger Peter Bartosch, Hans-Jürgen Geßlein und Peter Will. Als Notenwarte fungieren Wolfgang Spitzenpfeil und Hans-Jürgen Geßlein.

Von Roland Dietz

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