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MARKTGRAITZ

Weihnachtskonzert: Eine Finanzspritze als Dankeschön

Weihnachtskonzert: Eine Finanzspritze als Dankeschön
Ein zauberhaftes Weihnachtskonzert schenkten der Kirchenchor und die Blaskapelle Marktgraitz in der Pfarrkirche „Zur heiligsten Dreifaltigkeit“ den vielen Zuhörern. Sehr treffend zum gesamten Programm war schon der Titel „dort im Stall zu Bethlehem“ gewählt. Facettenreich, 'mal festlich, 'mal modern, 'mal nachdenklich waren die 100 Minuten. Dekan Lars Rebhan freute sich, dass nach dem Konzert das Fest der Geburt Christi in Gesang, Musik und Text noch nachklingen werde. Bürgermeister Jochen Partheymüller versprach eine finanzielle Unterstützung für die Arbeit beider Klangkörper. Sehr modern war die Einleitung von Organist Jens Müller an der Kirchenorgel mit einer Improvisation aus dem Bandaid-Konzert von 1984. Sehr eigenwillig hingegen war dann die Einleitung durch die Klarinetten der Blaskapelle, begleitet von tiefen Tubaklängen, beim alten Weihnachtslied von Michael Praetorius „Es ist ein Ros entsprungen“. Sehr festlich erklang die Weiterführung durch Hörner und Trompete. Dieser Festcharakter blieb auch bei „Adele fidestes“ (Kommt lasset ihn anbeten) durch die 23 Musikerinnen und Musiker sehr schön erhalten. Schlicht in seiner Darbietung war das erste Lied des Kirchenchores unter der Leitung von Steffi Berg „Zu Bethlehem geboren“. Das Umsetzen der wunderschönen Melodie des Weihnachtschorsatzes „Jubilate“ gelang dem Chor mit solistischen Einsätzen in beeindruckender Form. Eine schöne, moderne Chorbeschreibung der Erwartung auf Weihnachten zur friedlichen Heiligen Nacht war „Weihnachtszeit“ von Manfred Bühler, die die locker klingenden Frauenstimmen wie eine Erzählung darboten. In eine weiße, verschneite Bergwelt vor dem geistigen Auge luden die Musiker unter der Leitung von Sebastian Geßlein mit dem klangschönen „Adventsjodler“ zum Träumen ein. Aus den alpenländischen Weisen erklang „Es wird scho glei dumpa“ in demselben Format. Texte zur Weihnachtszeit von Gabi Welsch bereicherten die ruhigen Musikbeiträge wesentlich. So wurde an Hand eines Strohhalmes in der Tasche eines kleinen Hirten aufgezeigt, wie wichtig die kleinen Dinge des Lebens auch in unserer Zeit sein Können. Dass sie nicht nur eine hervorragende Chorleiterin ist, bewies Steffi Berg als Gesangssolistin beim zeitgenössischen Chorsatz „Weihnachtsgesang“. Einen Ohrenschmaus bot Sieglinde Hornung an der Geige mit dem englischen Weihnachtslied „The first noel“. „The little drummer boy“ kommt aus der USA und ist sicher eines der meistgespielten Weihnachtslieder. Der Trommeljunge der Blaskapelle Marktgraitz war Matthias Berg. Träume, die auf die Reise gehen, war der Text des Gesangsstückes „Weihnachten bin ich zu Haus“ und wurde von den 20 Aktiven des Kirchenchores stimmlich sehr schön umgesetzt. Ihr solistisches Können bewies Steffi Berg nochmals eindrucksvoll mit „Vom Flügel des Engel berührt“. Zwei echte Schmankerl hatte die Blaskapelle noch zu bieten. „Ich will, anstatt an mich zu denken, ins Meer der Liebe Gottes mich versenken“ – welcher Text könnte besser in die Weihnachtszeit passen als aus „Ich bete an die Macht der Liebe“? Der Choral wurde von den Musikern mit großem Klangvolumen glänzend intoniert. Bei der „Hymne an die Nacht“ aus der Feder Ludwig van Beethovens setzten die Musiker ein sehr starkes Finale eines sehr niveauvollen Konzerts. Foto: Roland Dietz

Ein zauberhaftes Weihnachtskonzert schenkten der Kirchenchor und die Blaskapelle Marktgraitz in der Pfarrkirche „Zur heiligsten Dreifaltigkeit“ den vielen Zuhörern. Sehr treffend zum gesamten Programm war schon der Titel „dort im Stall zu Bethlehem“ gewählt.

Facettenreich, 'mal festlich, 'mal modern, 'mal nachdenklich waren die 100 Minuten. Dekan Lars Rebhan freute sich, dass nach dem Konzert das Fest der Geburt Christi in Gesang, Musik und Text noch nachklingen werde. Bürgermeister Jochen Partheymüller versprach eine finanzielle Unterstützung für die Arbeit beider Klangkörper.

100 facettenreiche Minuten

Sehr modern war die Einleitung von Organist Jens Müller an der Kirchenorgel mit einer Improvisation aus dem Bandaid-Konzert von 1984. Sehr eigenwillig hingegen war dann die Einleitung durch die Klarinetten der Blaskapelle, begleitet von tiefen Tubaklängen, beim alten Weihnachtslied von Michael Praetorius „Es ist ein Ros entsprungen“. Sehr festlich erklang die Weiterführung durch Hörner und Trompete.

Dieser Festcharakter blieb auch bei „Adele fidestes“ (Kommt lasset ihn anbeten) durch die 23 Musikerinnen und Musiker sehr schön erhalten. Schlicht in seiner Darbietung war das erste Lied des Kirchenchores unter der Leitung von Steffi Berg „Zu Bethlehem geboren“. Das Umsetzen der wunderschönen Melodie des Weihnachtschorsatzes „Jubilate“ gelang dem Chor mit solistischen Einsätzen in beeindruckender Form.

Eine schöne, moderne Chorbeschreibung der Erwartung auf Weihnachten zur friedlichen Heiligen Nacht war „Weihnachtszeit“ von Manfred Bühler, die die locker klingenden Frauenstimmen wie eine Erzählung darboten. In eine weiße, verschneite Bergwelt vor dem geistigen Auge luden die Musiker unter der Leitung von Sebastian Geßlein mit dem klangschönen „Adventsjodler“ zum Träumen ein. Aus den alpenländischen Weisen erklang „Es wird scho glei dumpa“ in demselben Format.

Steffi Berg als Gesangssolistin

Texte zur Weihnachtszeit von Gabi Welsch bereicherten die ruhigen Musikbeiträge wesentlich. So wurde an Hand eines Strohhalmes in der Tasche eines kleinen Hirten aufgezeigt, wie wichtig die kleinen Dinge des Lebens auch in unserer Zeit sein Können. Dass sie nicht nur eine hervorragende Chorleiterin ist, bewies Steffi Berg als Gesangssolistin beim zeitgenössischen Chorsatz „Weihnachtsgesang“. Einen Ohrenschmaus bot Sieglinde Hornung an der Geige mit dem englischen Weihnachtslied „The first noel“.

„The little drummer boy“ kommt aus der USA und ist sicher eines der meistgespielten Weihnachtslieder. Der Trommeljunge der Blaskapelle Marktgraitz war Matthias Berg. Träume, die auf die Reise gehen, war der Text des Gesangsstückes „Weihnachten bin ich zu Haus“ und wurde von den 20 Aktiven des Kirchenchores stimmlich sehr schön umgesetzt. Ihr solistisches Können bewies Steffi Berg nochmals eindrucksvoll mit „Vom Flügel des Engel berührt“.

Zwei echte Schmankerl hatte die Blaskapelle noch zu bieten. „Ich will, anstatt an mich zu denken, ins Meer der Liebe Gottes mich versenken“ – welcher Text könnte besser in die Weihnachtszeit passen als aus „Ich bete an die Macht der Liebe“? Der Choral wurde von den Musikern mit großem Klangvolumen glänzend intoniert. Bei der „Hymne an die Nacht“ aus der Feder Ludwig van Beethovens setzten die Musiker ein sehr starkes Finale eines sehr niveauvollen Konzerts.

Weihnachtskonzert: Eine Finanzspritze als Dankeschön
Ein zauberhaftes Weihnachtskonzert schenkten der Kirchenchor und die Blaskapelle Marktgraitz in der Pfarrkirche „Zur heiligsten Dreifaltigkeit“ den vielen Zuhörern. Sehr treffend zum gesamten Programm war schon der Titel „dort im Stall zu Bethlehem“ gewählt. Facettenreich, 'mal festlich, 'mal modern, 'mal nachdenklich waren die 100 Minuten. Dekan Lars Rebhan freute sich, dass nach dem Konzert das Fest der Geburt Christi in Gesang, Musik und Text noch nachklingen werde. Bürgermeister Jochen Partheymüller versprach eine finanzielle Unterstützung für die Arbeit beider Klangkörper. Sehr modern war die Einleitung von Organist Jens Müller an der Kirchenorgel mit einer Improvisation aus dem Bandaid-Konzert von 1984. Sehr eigenwillig hingegen war dann die Einleitung durch die Klarinetten der Blaskapelle, begleitet von tiefen Tubaklängen, beim alten Weihnachtslied von Michael Praetorius „Es ist ein Ros entsprungen“. Sehr festlich erklang die Weiterführung durch Hörner und Trompete. Dieser Festcharakter blieb auch bei „Adele fidestes“ (Kommt lasset ihn anbeten) durch die 23 Musikerinnen und Musiker sehr schön erhalten. Schlicht in seiner Darbietung war das erste Lied des Kirchenchores unter der Leitung von Steffi Berg „Zu Bethlehem geboren“. Das Umsetzen der wunderschönen Melodie des Weihnachtschorsatzes „Jubilate“ gelang dem Chor mit solistischen Einsätzen in beeindruckender Form. Eine schöne, moderne Chorbeschreibung der Erwartung auf Weihnachten zur friedlichen Heiligen Nacht war „Weihnachtszeit“ von Manfred Bühler, die die locker klingenden Frauenstimmen wie eine Erzählung darboten. In eine weiße, verschneite Bergwelt vor dem geistigen Auge luden die Musiker unter der Leitung von Sebastian Geßlein mit dem klangschönen „Adventsjodler“ zum Träumen ein. Aus den alpenländischen Weisen erklang „Es wird scho glei dumpa“ in demselben Format. Texte zur Weihnachtszeit von Gabi Welsch bereicherten die ruhigen Musikbeiträge wesentlich. So wurde an Hand eines Strohhalmes in der Tasche eines kleinen Hirten aufgezeigt, wie wichtig die kleinen Dinge des Lebens auch in unserer Zeit sein Können. Dass sie nicht nur eine hervorragende Chorleiterin ist, bewies Steffi Berg als Gesangssolistin beim zeitgenössischen Chorsatz „Weihnachtsgesang“. Einen Ohrenschmaus bot Sieglinde Hornung an der Geige mit dem englischen Weihnachtslied „The first noel“. „The little drummer boy“ kommt aus der USA und ist sicher eines der meistgespielten Weihnachtslieder. Der Trommeljunge der Blaskapelle Marktgraitz war Matthias Berg. Träume, die auf die Reise gehen, war der Text des Gesangsstückes „Weihnachten bin ich zu Haus“ und wurde von den 20 Aktiven des Kirchenchores stimmlich sehr schön umgesetzt. Ihr solistisches Können bewies Steffi Berg nochmals eindrucksvoll mit „Vom Flügel des Engel berührt“. Zwei echte Schmankerl hatte die Blaskapelle noch zu bieten. „Ich will, anstatt an mich zu denken, ins Meer der Liebe Gottes mich versenken“ – welcher Text könnte besser in die Weihnachtszeit passen als aus „Ich bete an die Macht der Liebe“? Der Choral wurde von den Musikern mit großem Klangvolumen glänzend intoniert. Bei der „Hymne an die Nacht“ aus der Feder Ludwig van Beethovens setzten die Musiker ein sehr starkes Finale eines sehr niveauvollen Konzerts.

Von Roland Dietz

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