SCHWÜRBITZ

Landrat Meißner zu Besuch bei Firma Weber Textilveredelungs-GmbH

Landrat Meißner zu Besuch bei Firma Weber Textilveredelungs-GmbH
Gerhard und Jan Bergler erläuterten beim Rundgang durch die Firma Landrat Christian Meißner und Wirtschaftsförderer ...

„Die vielfältige Unternehmensstruktur, sowohl bei den Branchen als auch bei den Unternehmensgrößen, trägt dazu bei den Wirtschaftsstandort Landkreis Lichtenfels zu stabilisieren“, so das Resümee von Landrat Christian Meißner nach seinem Besuch bei der Firma Weber Textilveredelungs-GmbH in der vergangenen Woche.

Mehr als 40 Beschäftigte

Jan Bergler, der zusammen mit seinem Vater Gerhard die Geschäfte in Schwürbitz führt, erläuterte dem Landkreischef die Abläufe und welche Produkte im Hause Weber hergestellt werden. Aktuell stehen dort mehr als 40 Beschäftigte in Lohn und Brot.

Während des Produktionsprozesses wird der passende Zwirn gedreht und das Garn gefärbt, um ihm die gewünschten Eigenschaften zu verleihen. Das Endprodukt sind fertige Spulen, die der Kunde – Webereien aus Deutschland und angrenzenden Ländern – in Webstühle einsetzen kann. Nach der dort erfolgten Verarbeitung findet man das Garn in Teppichen auf der ganzen Welt wieder, unter anderem im Flughafen Singapur, im Bundestag sowie in der Salzburger Residenz. Auch in Flugzeugen, Hotels, Kaufhäusern und Banken liegen Teppiche mit Garnen aus Schwürbitz.

Wunsch nach Bewerbungen

Die Firma stellt keine Massenware her. „Wir sind in einer Nische, die wir aufgrund unseres Knowhow und unserer Schnelligkeit perfekt bedienen können“, erklärt Gerhard Bergler. „Produziert wird ganz genau nach Kundenwunsch. Und schließlich hat es auch etwas für sich, das Produkt, an dem man mitgearbeitet hat, auf der ganzen Welt wiederzufinden“, so Bergler, der seit 1980 die Geschicke der Firma Weber leitet.

Einen Wunsch äußerte Jan Bergler zum Schluss des Besuches: „Der Beruf ist sehr schön, es ist kein Tag gleich. Ich bin überzeugt, dass wir auch für Jugendliche einen interessanten Ausbildungsberuf bieten, der die Weiterbildung bis zum Meister und Diplom-Ingenieur ermöglicht. Ich wünsche mir daher viele Bewerbungen.“