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MARKTZEULN / MÜNCHEN

Unter den zehn besten Metzgereien Bayerns

Bei der Preisübergabe: Amtschef Hubert Bittlmayer, Tilo Marten von der Metzgerei Mantel aus Zettlitz und Landesinnungsmeister Konrad Ammon jun. Foto: Ursula Baumgart/StMELF

Zehn Metzgereien aus ganz Bayern wurden mit dem Staatsehrenpreis für das bayerische Metzgerhandwerk ausgezeichnet, darunter auch die Metzgerei Mantel aus Zettlitz.

Die Medaillen und Urkunden erhielten die Preisträger am Freitag bei einem Festakt im Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz.

„Sie können zu Recht stolz sein, denn Sie zählen zu den Besten der Besten.“
Hubert Bittlmayer, Amtschef im Landwirtschaftsministerium

Der Staatsehrenpreis für die Metzger wird jährlich vom Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Zusammenarbeit mit dem Landesinnungsverband für das bayerische Fleischerhandwerk verliehen. Insgesamt hatten sich heuer 103 Innungsbetriebe qualifiziert. Grundlage für die Auswahl sind die Ergebnisse der jährlichen Qualitätsprüfung. „Sie können zu Recht stolz sein, denn Sie zählen zu den Besten der Besten“, sagte Hubert Bittlmayer, Amtschef im Landwirtschaftsministerium, der in Vertretung von Ministerin Michaela Kaniber den Vertretern der zehn besten Metzgereien Bayerns die Staatsehrenpreise überreichte. Der Preis sei verdiente Anerkennung für Spitzenqualität, die auf handwerklichem Können, Wissen, Erfahrung und der Verwendung von hochwertigen Rohstoffen basiere. Zugleich solle die Auszeichnung Ansporn sein, die Verbraucher weiterhin mit Qualität und Vielfalt zu begeistern.

Die Metzger leisten mit ihrem vielfältigen Angebot an Fleisch- und Wurstspezialitäten einen wichtigen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung und kulinarischen Vielfalt. Mit rund 3300 Fleischerhandwerksbetrieben, fast 1900 Verkaufsfilialen und einem Jahresumsatz von etwa vier Milliarden Euro zählen die Metzger zu den größten Handwerksbranchen in Bayern. Hier wirtschaften rund ein Viertel der deutschen Fleischerhandwerksbetriebe. Der Freistaat unterstützt das Metzgerhandwerk mit einer Vielzahl an Maßnahmen, etwa der Marktstrukturförderung, dem Programm VuV-Regio, sowie den Initiativen „HeimatUnternehmen“ und „Ihre regionalen Genusshandwerke“.

red

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