MICHELAU

SPD-Ortsverein: Markus Witzgall seit 25 Jahren aktiv

Beim Sommerfest des SPD-Ortverbandes ehrte Vorsitzender Jürgen Spitzenberger (li.) Markus Witzgall (Mitte) für 25 ...

Schöne Stunden verbrachten zahlreiche Besucher beim Sommerfest des SPD-Ortsvereins Michelau auf dem Vereinsgelände der Country-Freunde. Neben der Ehrung stand die Vorstellung der Landtags- und Bezirkstagskandidaten im Mittelpunkt.

Seit 25 Jahren ist Markus Witzgall in der SPD. Er ist schon früh in die Partei eingetreten und war 2001 der Initiator und Gründer der Wählergruppe „Junge Soziale Bürger“, die seit 2002 im Michelauer Gemeinderat, seit 2014 sogar mit zwei Gemeinderäten, vertreten ist. Vorsitzender Jürgen Spitzenberger dankte ihm herzlich für sein Engagement und überreichte ihm eine Urkunde und die silberne SPD-Nadel.

Für zehn Jahre Mitgliedschaft wurden Jürgen Eckstein und Hubert Robisch geehrt. Beide sind die stellvertretenden Vorsitzenden in der Michelauer SPD und seit 2014 im Gemeinderat tätig. Auch sie erhielten für ihr Engagement die Urkunde und Nadel.

Auf die Landtagswahl stimmten der Erststimmenkandidat Dr. Ralf Pohl und Zweitstimmenkandidat Sebastian Müller sowie die Bezirkstags-Kandidatin Susann Biedefeld sowie SPD-Gemeinderats-Fraktionsvorsitzender Roland Braun die Besucher ein. Susann Biedefeld wird nach 24 Jahren nicht mehr für den Landtag kandidieren, will sich jedoch weiterhin politisch engagieren. Im Bezirkstag sei gerade im Bereich Kliniken einiges zu tun, sagte sie.

Einstimmung auf die Wahlen

Sebastian Müller stellte seine Petition „Für bezahlbaren Alltag“ gegen Kitagebühren vor (www.vollaufdie10.de). „Niederlassungen von Hochschulen ergeben Arbeitsplätze und könnten in Zusammenarbeit mit den Unternehmen den Standort Oberfranken stärken“, sagte er. Für Ralf Pohl ist die Verbesserung der Infrastruktur ein wichtiges Thema. Durch den Ausbau der B 173 und die Erweiterung des Fernzugangebotes nach dem Wegfall der ICE-Strecke müssten Wettbewerbsnachteile der heimischen Unternehmen ausgeglichen werden.

Spitzenberger berichtete noch über einige Vorhaben der Gemeinde und verwies auch auf die geschaffene „Bürgerstiftung Michelau“.

Im Anschluss versuchten sich die Kandidaten auf dem Gelände beim traditionellen Hufeisenwerfen. Dank galt den Organisatoren Jürgen Eckstein und Hubert Robisch.