REDWITZ

Schützenfest Redwitz: Ein Ständerla für die Regenten

Das amtierende Königshaus mit Schützenkönig Franz Wachter, 1. Ritter Reinhard Mohn und 2.

Das Wetter hatte sich der Königsabholung der Schützengesellschaft angepasst. Das Königshaus und das Wetter präsentierten sich von ihrer besten Seite.

Schützenmeister Reinhold Göhl stellte vor dem Festzelt die Königsabholung als ein Highlight für das Schützenfest als auch für das noch amtierende Königshaus heraus. Denn gleichzeitig läute die Abholung die letzten Tage der einjährigen Regentschaft ein. Ein neues werde bald folgen. Fester Bestandteil bei der Abholung sind seit über 30 Jahren die Musiker der „Leuchsentaler Blasmusik“, die unter der Leitung von Norbert Brand aufspielten.

Appell an die Jugendlichen

Schützenmeister Göhl erinnerte an den Beschluss des Schützenmeisteramtes, dass Damen und Herren nur noch einen Schützenkönig ausschießen. Außerdem bedauerte er, dass kein Jungschützenkönig ausgeschossen werden konnte. Doch sah er optimistisch in die Zukunft. Er hoffe auf eine tatkräftige Jugend, die aktiv am Vereinsleben teilnehme.

Stolz sei die Schützengesellschaft auf den amtierenden Schützenkönig Franz Wachter. Souverän habe er sein Würdenjahr hinter sich gebracht und die Schützengeselleschaft auf allen Festzügen begleitet. Er sei ein eifriger Sportschütze und habe etliche gute Platzierungen erreicht. Auch werde er wegen seines musikalischen Talents bewundert. Göhl wünschte sich, dass er der Schützengesellschaft auch weiterhin die Treue halten möge. Nach seiner Regentschaft stehe er nun auch wieder als Fahnenträger zur Verfügung.

Bürgermeister Christian Mrosek blickte ebenso auf ein gelungenes Jahr als Schützenkönig zurück. Er sprach seinen Dank dafür aus, dass er die Gemeinde auswärts gut vertreten habe. Mit Wachter gehörten zum Königshaus der Schützengesellschaft Reinhard Mohr als 1. Ritter und die Ehefrau des Schützenkönigs, Bettina Wachter, als 2. Edeldame.

Die Gemeinde gut vertreten

„Lasst's euch schmecken“, lud Wachter die aufmarschierte Schützengesellschaft, Gäste und Freunde zum Essen ein. Im Biergarten vor dem Festzelt ließen sich alle nieder und erwiesen dem Königshaus die Ehre. In gemütlicher Runde saßen alle zusammen. Die „Leuchsentaler Blasmusik“ spielte munter auf. Auch der Schützenkönig ergriff den Taktstock und dirigierte nicht nur mit Freude, sondern auch gekonnt.