aktualisiert:

REDWITZ

Zu kalt? Gibt es nicht!

Hartgesotten: Zwei Schwimmer „genießen“ schon das warme Wasser. Andere stehen kurz davor, sich in die Fluten zu stürzen. Foto: red

Inzwischen seit 13 Jahren treffen sich am 6. Januar am Vormittag einige Hartgesottene der Wasserwacht Redwitz, um die „Badesaison“ mit dem „Dreikönigsschwimmen“ einzuläuten.

Das inzwischen zu einem festen Bestandteil in Redwitz gewordene Schwimmen fand auch dieses Jahr am Badeplatz in Unterlangenstadt in der Rodach statt, wo sich trotz des nicht gerade einladenden Wetters zahlreiche Zuschauer versammelt hatten. Sie alle wollten sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen.

Zehn Schwimmer

Zehn Schwimmer, darunter zwei Frauen, nur mit Badekleidung, also Badeanzug, Bikini oder Badehosen bekleidet, stürzten sich punkt 11 Uhr in das nur 3,5 Grad „warme“ Wasser.

Da die Schwimmstrecke bis zur Julius-Janus-Brücke doch recht kurz und die Außentemperatur mit 2,4 Grad Celsius immer noch kälter als das Wasser war, marschierten die Schwimmer kurzerhand nochmals flussaufwärts und sprangen erneut in die Fluten.

Für die Sicherheit war gesorgt

Natürlich war auch für die Sicherheit der Schwimmer gesorgt. Ein Rettungswagen war vor Ort. Der Ortsgruppenarzt Dr. Quidenius verfolgte aufmerksam das Geschehen. Und beim Ausstieg passte ein Wasserretter auf, das ihn auch jeder Schwimmer erreichte.

Nach dem Absolvieren der zweiten Schwimmstrecke wurden die Schwimmerinnen und Schwimmer mit heißem Tee und Bademänteln empfangen.

Mit dem Einsatzbus der Ortsgruppe wurden alle ins Vereinsheim gefahren um sich nach einer heißen Dusche mit selber gebrautem Bier und gegrillten Bratwürsten stärken zu können.

Weitere Artikel