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KÖSTEN

Die Maisels aus Kösten feiern Diamanthochzeit

Manfred und Helga Maisel feiern diamantene Hochzeit
Manfred und Helga Maisel (vorne 2. und 3. v. li.) freuten sich über die Glückwünsche des Bürgermeisters Andreas Hügerich, Pfarrer Ralph-Peter Zettler, Tochter Gabriele Herter, Edi Meixner und Herbert Grebner vom Gesangverein Kösten anlässlich ihrer Diamantenen Hochzeit (v. li.). Foto: Alfred Thieret

Nachdem Manfred und Helga Maisel am Freitag im Verwandtenkreis zuhause in Kösten ihre diamantene Hochzeit feierten, gedachten sie am Samstag mit einem von Pfarrerin Tanja Vincent gehaltenen Dankgottesdienst in der St. Maria-Kirche in Schney ihrer lang zurückliegenden Vermählung, in der Kirche, in der sie vor 60 Jahren getraut wurden.

Der gebürtige Coburger war ein begeisterter Paddler und fuhr schon mit 14 Jahren an jedem Wochenende mit dem Fahrrad von Coburg zum Bootshaus des Allgemeinen Wassersport-Vereins AWV 1920 Coburg an der Schneyer Eisenbahnbrücke, um seinen Sport auszuüben. Zum Essen ging er regelmäßig in die damalige Gastwirtschaft Mevißen, wo er schon im jungen Alter seine spätere Frau Helga, die Tochter des Gastwirts und Metzgers kennenlernte.

Schon mit 14 Jahren kennt Manfred Maisel seine Frau

Da er auch eifrig den Schwimmunterricht seines Vereins AWV in Coburg besuchte, war er auch ein guter Schwimmer. Manfred Maisel absolvierte zunächst eine Schlosserlehre, ehe er sich ab 1955 beim Kabelwerk Neustadt der Firma Siemens zum Starkstromelektriker ausbilden ließ. Als erster Wehrpflichtiger von Coburg wurde er 1958 nach Regensburg zur Bundeswehr eingezogen.

1959 führte er schließlich seine Helga vor den Traualtar. Nach dem Wehrdienst war er von 1960 bis zu seiner Pensionierung 1998 bei der Bundespost in der Abteilung Fernmeldebau in Coburg tätig.

Manfred Maisel engagierte sich viele Jahre in der Kommunalpolitik. So setzte er sich über einen Zeitraum von 18 Jahren für die Freien Wähler als Ortssprecher für Kösten und Schönsreuth mit ganzer Kraft ein. Auch im Vereinsleben war er sehr aktiv. 17 Jahre lang führte er als 1. Vorsitzender die Soldatenkameradschaft Kösten und ist Mitglied bei weiteren Köstener Vereinen.

Bereits seit 70 Jahren ist er Mitglied der Gewerkschaft, angefangen von der IG-Metall über die Postgewerkschaft bis zu ver.di.

Beide engagieren sich im Beruf und Verein

Helga Maisel war natürlich 30 Jahre in der Metzgerei ihrer Eltern beschäftigt. Vereinsmäßig engagierte sie sich als Gründungsmitglied und 2. Vorsitzende für den im März 1988 in der Gaststätte Hetz von 50 Mitgliedern gegründeten Verein für Gartenbau und Landespflege Kösten, dem auch ihr Mann aktiv angehörte. Ein großes Hobby von ihr war die Hardanger-Stickerei. Bis vor wenigen Monaten traf sich bei ihr in der Wohnung 25 Jahre lang vierzehntägig eine passionierte Frauengruppe zur Pflege des künstlerischen Hobbys.

Unter den vielen Gratulanten befanden sich neben den beiden Töchtern Gabriele Herter und Christine Werner-Wicklein, den drei Enkeln und der Urenkelin, der Bürgermeister Andreas Hügerich, der mit einem Geschenk im Namen der Stadt alles Gute wünschte, Gernod Brand als Vertreter der Freien Wähler, der Stadtrat Edi Meixner als 2. Vorsitzender des Gesangvereins Kösten, der Vorsitzende der Feuerwehr Lothar Lang, der Vorsitzende der Soldatenkameradschaft Thomas Lang sowie die beiden evangelischen Pfarrer Anne Salzbrenner und Ralph-Peter Zettler. Das Obermain-Tagblatt wünscht dem Jubelpaar nachträglich ebenfalls alles Gute.

Von Alfred Thieret

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