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LICHTENFELS

Mit einem Dankgottesdienst endet eine Ära

Verabschiedet wurden die Dekanatsräte. Foto: Horst Habermann

Mit einem eindrucksvollen Dankgottesdienst wurde in der Pfarrkirche Heilige Familie das bisherige Dekanat Lichtenfels aufgelöst beziehungsweise mit dem bisherigen Dekanat Coburg zusammengeschlossen. Allgemein war man verwundert, warum die neue Verwaltungseinheit den Namen „Dekanat Coburg“ erhalten hat, obwohl das Dekanat Lichtenfels das größere und ältere war.

Dekan Lars Rebhan zog zusammen mit seinen beiden Vorgängern Gerhard Hellgeth und Michael Schüpferling sowie den Priestern Wolfgang Scherbel, Georg Birkel, George Thottankara und Franziskaner-Pater Rufus Witt einschließlich der Dekanatsräte feierlich in die Kirche ein. In seiner Ansprache ließ Rebhan die Geschichte des bisherigen Dekanats Lichtenfels mit all seinen Geistlichen und Ehrenamtlichen Revue passieren. Auch erläuterte er die neue Struktur.

Gutes Miteinander von Kirchen und Politik

Der Stellvertreter des Landrats, Erster Bürgermeister Helmut Fischer, und die evangelische Dekanin Stefanie Ott-Frühwald hielten jeweils Dankansprachen und hoben das gute „christliche Miteinander“ von Kirche und politischen Vertretern sowie die gut funktionierende Ökumene hervor.

Die Dekanatsräte zeigten mit ihrem Vorsitzenden Burkhardt Fath an einer Pinnwand die Seelsorgebereiche im Dekanat Lichtenfels auf. Mit Präsenten und Urkunden wurden sie verabschiedet.

Anschließend fand im Pfarrsaal ein Stehempfang mit Begegnung statt. Dr. Andreas Hölscher, Diakon und Archivdirektor des Archives der Erzdiözese Bamberg, referierte zum Thema „Geschichte Dekanat Lichtenfels von 1795-2019“. Die Gäste wurden vorzüglich bewirtet. Der bisherige Vorsitzende des Dekanatsrats Lichtenfels, Burkhardt Fath, dankte allen Beteiligten für die vielen erfolgreichen und schönen Jahre.

Von Horst Habermann

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