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THURNAU

Thurnau: Bauernhof brennt komplett nieder

Großbrand einer Scheune mit Heuballen
Bei einem Großfeuer in der Nähe von Thurnau ist ein Vierseithof komplett zerstört worden. Sechs Personen wurden verletzt. Foto: SymbolRalf Roeger/dpa

Sechs Verletzte und Schaden im hohen sechsstelligen Eurobereich sind die Bilanz eines Großbrandes vom Donnerstagnachmittag in Menchau bei Thurnau im Landkreis Kulmbach.

Kurz nach 14.30 Uhr ging bei der Polizeieinsatzzentrale die Mitteilung über den Brand in dem Vierseithof in Menchau ein. Die umliegenden Feuerwehren rückten daraufhin nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberfranken mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften und zwei Drehleitern zum Brandort aus.

Bei ihrem Eintreffen standen bereits die Stallung des Hofes sowie weitere Anbauten des Anwesens in Flammen und brannten nahezu vollständig nieder. Auch das Wohnhaus des Bauernhofes und weitere unmittelbar an die Stallung angrenzende Gebäude wurden durch die Flammen zerstört. Durch ihr rasches Eingreifen konnte die Feuerwehr ein weiteres Ausbreiten der Flammen auf Nachbaranwesen verhindern.

42-Jähriger wurde mit schweren Verletzungen in Klinik gebracht

Bei dem Brand erlitt der 42-jährige Bewohner des landwirtschaftlichen Anwesens schwere Brandverletzungen und kam mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik. Seine 36 Jahre alte Ehefrau und zwei Helfer atmeten Rauchgase ein und mussten medizinisch behandelt werden.

Zwei Feuerwehrmänner verletzten sich bei den Löscharbeiten leicht. Die Einsatzkräfte konnten mit beherzter Unterstützung von Nachbarn einen Großteil der insgesamt über 120 Rinder und Schweine aus der brennenden Stallung retten. Dennoch verendeten einige der Tiere.

Rund 300 Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen

Insgesamt waren rund 300 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks, des Rettungsdienstes und der Polizei im Einsatz. Nach ersten Maßnahmen durch Beamte der Polizeiinspektion Kulmbach haben Brandfahnder der Kripo Bayreuth die Ermittlungen zur bislang noch unbekannten Ursache des Feuers aufgenommen. Die Löscharbeiten werden bis in die späten Nachtstunden andauern, weshalb auch die Ortsdurchfahrt von Menchau für diese Zeit gesperrt bleibt. (pol)

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