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LICHTENFELS / HAMMELBURG

Jungmusiker vom Obermain als neue Goldabsolventen

Jungmusiker vom Obermain als neue Goldabsolventen
Die erfolgreichen Goldabsolventen 2019 des Nordbayerischen Musikbundes mit Bundesjugendleiter Michael Botlik (re.). Foto: Andreas Kleinhenz

Der Nordbayerische Musikbund (NBMB) ist um 72 Goldabsolventen reicher. Drei stammen aus dem Kreis Lichtenfels. In der Bayerischen Musikakademie in Hammelburg legten die jungen Musiker erfolgreich die Prüfung zur höchsten Auszeichnung im Laienmusizieren ab. Die Traumnote 1,0 erzielte dabei die 18-jährige Christina Ziegler vom Musikverein Waigolshausen aus dem Landkreis Schweinfurt mit ihrer Querflöte. Insgesamt holten sich 24 Musiker das Prädikat „mit sehr gutem Erfolg“, 42 „mit gutem Erfolg“ und sechs „mit Erfolg“. Die Absolventen aus dem Kreis Lichtenfels: Mit „sehr gutem Erfolg“ erreichte Marco Rießner (Leuchsentaler Blasmusik Mistelfeld, Schlagwerk), Marcel Werner (Musikverein Uetzing-Serkendorf, Waldhorn; „mit Erfolg: Nicolai Graß (Musikverein Mainroth, Trompete).

Leistungen der Musiker gewürdigt

Bundesjugendreferent Michael Botlik überreichte die Leistungsabzeichen im voll besetzten großen Saal der Musikakademie. Er würdigte die Musiker für die erbrachte Leistung und forderte sie auf, in ihrem Engagement nicht nachzulassen. Dabei wies er auf das umfangreiche Fort- und Weiterbildungsprogramm des NBMB hin. Zudem stünden den Goldabsolventen nun die Verbandsauswahlorchester (Nordbayerisches Jugendblasorchester, Nordbayerisches Spielleuteorchester und die Nordbayerische Brass Band) offen, so Botlik.

Er dankte auch den Eltern für ihre Unterstützung. Diese bestehe nicht nur darin, den Musikunterricht und die Instrumente zu finanzieren, sondern vor allem auch darin, den Unterricht und die vielen Proben zu koordinieren und dafür zu sorgen, dass die Kinder und Jugendlichen zu den Proben gebracht und wieder abgeholt werden.

Die meisten Goldabsolventen stammen aus Oberfranken

Der Großteil der Goldabsolventen stammt diesmal aus Oberfranken (40), gefolgt von Unterfranken (16), der Oberpfalz (sieben) und Mittelfranken (fünf). Das am häufigsten gespielten Instrumente waren das Schlagwerk und das Saxophon (je 13 Teilnehmer), gefolgt von der Trompete (zwölf). (red)

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