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REUNDORF

Sägen, stapeln, knobeln: Gaudileistungsmarsch in Reundorf

Sägen, stapeln, knobeln: Gaudileistungsmarsch in Reundorf
Die Redwitzer Mannschaft hatte sich beim Absägen ihrer Holzscheibe verschätzt, sie war wesentlich schwerer als die geforderten 500 Gramm. Foto: Alfred Thieret

Im Rahmen des traditionellen Sommerfestes der Freiwilligen Feuerwehr feierte die Reundorfer Jugendfeuerwehr ihr 25-jähriges Bestehen mit einem Gaudileistungsmarsch unter der Leitung von Tobias Habermann. Sieben Feuerwehrjugendgruppen zu jeweils vier Personen aus Buch am Forst, Michelau, Redwitz, Schwürbitz, Uetzing und Reundorf (zwei Teams) stellten sich der Herausforderung und absolvierten die sieben geforderten Stationen, die entlang eines 1,7 Kilometer langen Parcours aufgestellt waren.

Sägen, stapeln, knobeln: Gaudileistungsmarsch in Reundorf
Das Reundorfer Team schaffte unter der Aufsicht des Kreisbrandmeisters Thomas Hofmann (hinten, li.) und von Torsten Hellmuth (hinten, re.) beim Kisten-Querstapeln neun Getränkekästen. Foto: Alfred Thieret

Bei der ersten Station mussten zwei Jugendliche einen großen Strohballen etwa 50 Meter weit rollen, bevor ihn die beiden anderen Teammitglieder möglichst schnell zum Start zurückrollten. Kistenstapeln war bei der zweiten Station angesagt, allerdings nicht in die Höhe, sondern in der Waagrechten zwischen zwei Personen durch Druck gegeneinander und durch Nachführen weiterer Getränkekisten. Beim Balkenwettlauf mussten die Vierer-Teams über zwei Balken laufen, wobei sie den überwundenen Balken in Richtung Ziellinie nachführen mussten, ohne den Boden zu betreten.

30 Windungen, um drei C-Schläuche zusammenzuflechten

Interessant war die vierte Station, bei der drei Teammitglieder drei C-Schläuche zusammenflechten sollten, indem sie mit dem Schlauch in der Hand jeweils von außen nach innen wechselten. 30 Windungen waren gefordert. Beim „Holzsägen“ war Genauigkeit gefragt. Zwei Zweierteams einer Mannschaft mussten jeweils eine Holzscheibe von einem Holzstamm absägen. In einem Fall sollte das Holzstück ziemlich genau fünf Zentimeter breit sein, im anderen Fall 500 Gramm wiegen.

Sägen, stapeln, knobeln: Gaudileistungsmarsch in Reundorf
Die Jugendgruppe der Feuerwehr Uetzing hatte keine Probleme beim Balkenwettlauf. Foto: Alfred Thieret

Beim bekannten Zielspritzen mit der Kübelspritze war ein „brennendes Holzhaus“ zu löschen. Die siebte Herausforderung nannte sich Knobelaufgabe. Hier sollten die Teams mit verschiedenen Hilfsmitteln die günstigste Möglichkeit finden, ein in einem Schlauchkreis befindliches Ei herauszuholen, ohne den Boden der Innenfläche zu berühren.

Der olympische Gedanke stand im Vordergrund

Den Jugendlichen machten die einzelnen Übungen viel Spaß, und sie absolvierten die verschiedenen Stationen meist sehr souverän. Obwohl entsprechend dem olympischen Gedanken das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund stand, wurde doch eine Rangliste ermittelt.

Als erfolgreichstes Jugendfeuerwehrteam erwies sich das Quartett aus Buch am Forst vor den Mannschaften aus Reundorf und Michelau.

Von Alfred Thieret

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