aktualisiert:

LICHTENFELS

Manfred Tegge spendet zum 200. Mal Blut

Manfred Tegge spendete zum 200. Mal einen halben Liter Blut. Darüber freuen sich Alexander Hechtel (li.), der Leiter des Mitarbeiterteams, und die stellvertretende BRK-Kreisvorsitzende Rosemarie Göhring (re.). Foto: Alfred Thieret

Eine sehr große Beteiligung erfuhr der Blutspendetermin des Bayerischen Roten Kreuzes am Montag in der Stadthalle, was erneut unterstrich, dass sich das Rote Kreuz auf die Lichtenfelser Spender verlassen kann.

Erfahrungsgemäß besteht in den Sommermonaten immer die Gefahr, dass die Blutkonserven knapp werden. Deshalb war es besonders bemerkenswert, dass im Urlaubs- und Ferienmonat August mit 374 Blutspenden ein überdurchschnittliches Ergebnis erreicht wurde.

Über die Jahre 100 Liter „Lebenssaft“ gegeben

Unter den vielen Spendern befand sich mit Manfred Tegge aus Ebersdorf ein ganz besonderer Spenderjubilar, der mit seiner 200. Blutspende im Lauf der Jahrzehnte 100 Liter seines kostbaren Lebenssaftes für kranke und verunfallte Mitmenschen zur Verfügung stellte. Dafür bedankte sich die stellvertretende BRK-Kreisvorsitzende Rosemarie Göhring, die auch den freiwilligen Helferdienst beim Blutspenden organisiert, recht herzlich. Der gebürtige Bucher engagierte sich schon als Jugendlicher beim BRK und war, ebenso wie seine Frau, jahrzehntelang ehrenamtlich für das Rote Kreuz tätig. Unter den Spenderjubilaren befand sich mit dem 150-maligen Spender Rudolf Morgenroth ein weiterer eifriger Blutspender.

Erfreulich war auch die Tatsache, dass gleich 20 Erstspender den Weg in die Stadthalle fanden. Diese sind unbedingt notwendig, um das Blutspendewesen aufrechterhalten zu können.

Von Alfred Thieret

Weitere Artikel