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MISTELFELD

136 Teilnehmer beim „Kerwesschießen“ in Mistelfeld

136 Teilnehmer beim „Kerwesschießen“ in Mistelfeld
Nach der Siegerehrung: Die erfolgreichen Schützen mit den Offiziellen. Foto: red

„Herzlichen Dank, dass ihr so was macht, und das ihr mitschießt,“ so Andreas Hügerich, Erster Bürgermeister der Stadt Lichtenfels, während der Siegerehrung des öffentlichen Schießens der Soldatenkameradschaft.

Seit 1992 wird das öffentliche Schießen, auch „Kerwesschießen“ genannt, ausgetragen. Bisher fand die Siegerehrung immer am Kirchweihsamstag in der Gastwirtschaft Schuberth statt. Diese hat zur Zeit geschlossen, daher „hängten“ die Kameraden einfach die Ehrung am Folgetag an das Pfarrfest an.

Teilnehmerzahl über die Jahre verdoppelt

Vorsitzender Jürgen Panzer freute sich über den großen Zuspruch von 136 Teilnehmern. „Es können leider nicht alle einen Preis gewinnen. Aber der olympische Gedanke, „dabei sein ist alles“, macht auch diesen Wettbewerb so erfolgreich“, erklärte Jürgen Panzer, Vorsitzender der Soldatenkameradschaft. Von anfangs rund 60 Personen wurde die Teilnehmerzahl mittlerweile mehr als verdoppelt.

Jedes Jahr probieren auch „Neue“ ihr Glück beim Schießen. Dadurch habe die Soldatenkameradschaft Mistelfeld den einen oder anderen Schützen als Mitglied gewinnen können. Zur Siegerehrung wurde auch Stadtrat Bernd Kraus hinzu gebeten, um die Pokale und Urkunden zu überreichen. Folgende Platzierungen wurden erzielt: Jugendwertung gewinnt Benedikt Wagner mit 187,7 Ringen, vor Jannik Neumann mit 187,2 Ringe und Marie Köhnlein mit 183,8 Ringe.

Die Ergebnisse der Damenwertung: Julia Raab mit 195,6 Ringen, vor Steffi Prickler (194,9 Ringe) und Sabine Heinel (192,1 Ringe). Die Schützenwertung entschied Michael Pülz mit 197,8 Ringen für sich, vor Daniel Prickler (197,6 Ringe) und Bernhard Raab (197,3 Ringe). Bei den Senioren hat Stefan Klieme mit 198,4 Ringe auch das beste Einzelergebnis erzielt. Gefolgt von Ullrich Raab mit 197,8 Ringen und Matthias Behr mit 195,4 Ringen.

„Die Robbern“ sind unschlagbar

In der Mannschaftswertung hatten „Die Robbern“ die Nase vorn, vor dem Obst- und Gartenbauverein und den Bayernbombern und der Freiwilligen Feuerwehr. In der Wertung des besten Glückschusses konnte sich Juliane Brehm die Jugendscheibe, Teresa Frahnert die Damenscheibe und Daniel Prickler die Scheibe bei den Herren sichern. Mit einem gemütlichen Beisammensein feierten die Gewinnerinnen und Gewinner noch einige Stunden im Festzelt im Pfarrgarten. (jp)

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