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STETTEN

Kunigunda Weiß ist Glauben und Heimat fest verbunden

Herzliche Glückwünsche gab es für Kunigunda Weiß (sitzend) zum 95. Geburtstag. Es gratulierten (v. li.) Erster Bürgermeister Andreas Hügerich, Schwiegersohn Georg, Tochter Apollonia und die Enkel Dominik und Patrick Först. Foto: red

Gut gelaunt und geistig noch sehr rege feierte am jüngst Kunigunda Weiß als älteste Einwohnerin von Stetten im Kreis ihrer Familie ihren 95. Geburtstag. Die gebürtig aus Stadel stammende Jubilarin lebt seit ihrer Hochzeit mit Ehemann Andreas 1954 in Stetten. Aus der Ehe gingen zwei Kinder sowie fünf Enkel und drei Urenkel hervor. Zusammen mit ihrem Ehemann führte Kunigunda Weiß auf dem heimischen Hof einen landwirtschaftlichen Betrieb. Auch nach dem Tod ihres Ehemanns 1986 blieb sie in der Bauerei aktiv, sei es bei der Aufzucht von Hühnern und Enten oder bei Arbeiten im Wald. Seit sie seit einigen Jahren auf einen Rollstuhl angewiesen ist, kann sie zwar selbst nicht mehr mit anpacken.

Spazierfahrten durch die Flur

Doch wenn sie sich an sonnigen Tagen auf eine Spazierfahrt mit ihren Enkeln durch die Stettner Flur begibt, merkt man ihr immer noch sofort die Leidenschaft für die Landwirtschaft an. Zu jedem Acker und zu jeder Wiese weiß sie etwas zu erzählen. Als gläubige Frau besuchte Kunigunda Weiß wöchentlich die Gottesdienste in Kloster Banz und Stetten. Auch Wallfahrten nach Gößweinstein, Marienweiher und Altötting unternahm sie regelmäßig. Besonders freut sich das Geburtstagskind darüber, dass ihre Familie ihr in den nächsten Wochen einen Ausflug zur Basilika Vierzehnheiligen ermöglichen will.

Zahlreiche Gratulanten

Unter den Gratulanten aus Familie und Dorf, die sich bei der Jubilarin zu Hause einfanden, befanden sich auch der Erste Bürgermeister Andreas Hügerich und der stellvertretenden Landrat Helmut Fischer, die mit Geschenken die Grüße und Glückwünsche der Stadt und des Landkreises übermittelten.

Das Obermain-Tagblatt schließt sich den Glückwünschen an. (red)

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