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LICHTENFELS

Klingende „Bilder einer Ausstellung“ mit Nadezda Pisareva

Klingende „Bilder einer Ausstellung“ mit Nadezda Pisareva
Am Sonntag, 12. Mai, findet um 17 Uhr das nächste Konzert der bundesweit vertretenen Reihe „Weltklassik am Klavier!“ in der ehemaligen Synagoge statt. An diesem Abend zeigt die russische Pianistin Nadezda Pisareva ihr Können. Foto: Natascha Zivadinovic

Das wird ein kulturelles Highlight: Am Sonntag, 12. Mai, findet um 17 Uhr das nächste Konzert der bundesweit vertretenen Reihe „Weltklassik am Klavier!“ in der ehemaligen Synagoge in Lichtenfels statt. An diesem Abend zeigt die herausragende russische Künstlerin Nadezda Pisareva ihr Können, die zu den vielversprechendsten Pianisten ihrer Generation gehört.

Nach einer kurzen Sommerpause dürfen sich Klassikliebhaber ab September wieder in Lichtenfels regelmäßig auf junge, vielversprechende oder aber schon renommierte Künstler freuen und in einer intimen, familiären Atmosphäre Klavierkonzerte vom Barock über Klassik und Romantik bis hin zum Impressionismus, von Bach, Beethoven, Mozart, Chopin, Liszt, Debussy und vielen mehr genießen.

Zahlreiche Auszeichnungen

Nadezda Pisareva setzt die Klassikreihe in der ehemaligen Synagoge in Lichtenfels fort. Nadezda Pisareva gewann die Silbermedaille und den Kammermusikpreis des „Scottish International Piano Competition“ 2010 in Glasgow, den Publikums- und 3. Preis beim „Val Tidone International Piano Competition“ 2015 in Italien und ist Preisträgerin des „Bärenreiter-Urtext Preis“ im Rahmen des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD 2014 in München.

2015 debütierte sie in der Moskauer Philharmonie und trat beim Verbier Festival auf. Als Solistin hat Nadezda unter anderen mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra in Glasgow und Orchestre Royal de Chambre de Wallonie in Brüssel zusammengearbeitet. Sie hat zwei CDs veröffentlicht: Das Programm der ersten Solo CDs ist dem Komponisten Robert Schumann gewidmet. Die zweite CD besteht aus Kammermusikwerken für Saxofon und Klavier und war eine Zusammenarbeit mit der Saxofonistin Hannah Stoll und Deutschland Radio Kultur. Nadezda studierte in Moskau und in Berlin.

Die Natur nachgeahmt

Manchmal kann man durch Malerei die Musik besser verstehen - und umgekehrt erklingt manchmal in der Seele fast Musik, wenn man Bilder betrachtet. Diese beiden Künste standen sich immer schon sehr nah. Die große Tradition der französischen Komponisten Rameau und Couperin ahmt mit der Musik die Natur nach.

Im 20. Jahrhundert haben die Franzosen Debussy und Ravel diese Tradition noch weiter entwickelt und sie noch raffinierter und reicher gemacht. Auf der anderen Seite waren sie auch von der russischen Musik des 19. Jahrhunderts stark inspiriert: so stark, dass Ravel sogar eine Orchesterfassung der Bilder einer Ausstellung von Mussorgsky komponiert hat. In diesem Programm geht es um Bilder in der Musik, und man kann hören, wie reich und tief solche Programmmusik sein kann.

Platzreservierungen unter Tel. (0211) 9365090, per E-Mail an info@weltklassik.de oder über die Tourist-Information Lichtenfels, Marktplatz 10, Tel. (09571) 795101. Jugendliche bis 18 Jahre zahlen keinen Eintritt. Weitere Infos gibt es online.

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