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LICHTENFELS

Städtisches Flussbad Lichtenfels: Ärger im (Bade-)Paradies

Hinterlassenschaften einer feucht-fröhlichen Feier am städtischen Flussbad. Foto: Markus Kleinhenz

Das städtische Flussbad ist ein kleines Paradies: weit ausladende Bäume, idyllische Grünflächen, einladende Sitzgelegenheiten für eine kurze Rast oder einen Plausch und natürlich der Main, der zum Planschen, Baden und Schwimmen einlädt.

Kein Wunder also, dass das Gelände zwischen Lichtenfels und Schney viel frequentiert wird. Ungezählte Gäste verbringen hier in den warmen Monaten erholsame Stunden. Doch längst nicht jeder Besucher kümmert sich darum, dass das Naturidyll auch eines bleibt.

„Wir bitten die Besucher unserer Freizeiteinrichtungen eindringlich, ihren Müll

ordnungsgemäß zu entsorgen und so Rücksicht auf Umwelt und die weiteren Gäste

zu nehmen.“

Steffen Hofmann, Citymanager

„Kürzlich wollte ich mit meiner Familie nach einer Radtour ein Picknick anlässlich des 40. Geburtstag meiner Frau am Flussbad in Lichtenfels machen“, schildert Markus Kleinhenz der OT-Redaktion. „Leider haben wir dort die frischen Überreste einer Feier entdeckt, die uns die Stimmung über den schönen Tag verdorben haben.“

Als Beweis schickt der Lichtenfelser Fotos mit. Sie zeigen leere Likörfläschchen, Zigarerettenschachteln, teils zerbrochene Bierflaschen, Kronkorken, Plastikbecher und dergleichen mehr.

Eindeutig: An der fotografierten Sitzgarnitur wurde kräftig gezecht. Und die Zeche? Die zahlen die Flussbadbesucher, weil sie sich über den Müll ärgern.

Und die Stadt Lichtenfels, die das Areal reinigen muss. „Ich appelliere dringend an die Benutzer des Flussbades, den eigenen Müll wieder mitzunehmen.“

Das Obermain-Tagblatt gab die Beschwerde an die Stadtverwaltung weiter. „Wir verstehen die Verärgerung von Herrn Kleinhenz und können uns seinem Appell nur anschließen“, antwortet Steffen Hofmann, Citymanager und Leiter des Amts für Wirtschaft, Tourismus & Kultur.

Appell an die Vernunft

„Wir bitten daher die Besucherinnen und Besucher unserer Freizeiteinrichtungen eindringlich, ihren Müll mitzunehmen und ordnungsgemäß zu entsorgen und so Rücksicht auf Umwelt und die weiteren Gäste zu nehmen.“

 

Von Markus Drossel

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