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LICHTENFELS

Migranten informieren sich über Bestattungskultur

Die jungen Besucher vor der Aussegnungshalle des städtischen Friedhofes mit Angelika Seider (li) vom Friedhofsamt und Cord Eckel, Friedhofswart. Foto: red

Wie wird in Deutschland bestattet? Was bedeuten die großen Steine, die Blumen und die Lichter auf den Gräbern im Friedhof?

Diese Fragen stellten sich die jungen Migrantinnen und Migranten der Vorklasse zur Berufsintegrationsklasse der staatlichen Berufsschule Lichtenfels, die auf ihrem Schulweg oft am Lichtenfelser Friedhof vorbeikommen.

Um Antworten auf ihre Fragen zu finden, besuchten die 16 bis 25-jährigen Schülerinnen und Schüler mit zwei Lehrkräften kürzlich den Friedhof in Lichtenfels.

Durch die Informationen von Angelika Seidel vom Friedhofsamt der Stadt Lichtenfels und Cord Eckel, dem städtischen Friedhofswart, konnten die jungen Leute ein genaueres Bild von der christlichen Begräbniskultur erhalten.

Angelika Seidel erklärte, dass Friedhöfe Orte der Ruhe, aber auch der Begegnung seien und stellte die verschiedenen Bestattungsmöglichkeiten vor. Dabei gab es für die Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeit, einen Sarg und eine Urne genauer zu betrachten sowie bei einer Führung über den Friedhof Fragen rund zum Thema Bestattungskultur zu stellen. (red)

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