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REUNDORF

Maapiraten mit eigener Fosenachts-Zeitung

Eine lustige Gesellschaft der Maapiraten zog kürzlich durch Reundorf, um den Bürgern ihre neueste Ausgabe der Fosenachts-Zeitung anzubieten. Foto: Alfred Thieret

Die vor acht Jahren als Faschingsverein gegründeten „Reudeffer Maapiraten“ tragen mit ihren vielfältigen Aktionen nicht nur zur Belebung des Reundorfer Vereinslebens bei, sondern sie haben es sich auch zur Aufgabe gemacht, das Brauchtum im Allgemeinen und insbesondere im Hinblick auf den Fasching zu pflegen.

Den Ruf von Reundorf als einer Faschingshochburg des Stadtgebietes begründete die traditionelle Elferratssitzung der Reundorfer Vereine, die seit vielen Jahren am Faschingssamstag mit einer gelungenen Mischung von Büttenreden, lustigen Auftritten und stimmungsvollem Tanzvergnügen regelmäßig die Besucher begeistert.

Groß und Klein ziehen bunt maskiert durchs Dorf

Aber nicht nur hier sind die Maapiraten aktiv. So organisieren sie seit einigen Jahren am Faschingsdienstag um 13 Uhr den Faschingsumzug mit geschmückten Wagen und Fußgruppen durch den Ort und veranstalten im Anschluss einen Kinderfasching. Und auch eine vor allem im Rheinland praktizierte Faschingstradition haben sie mit dem Sturm des Lichtenfelser Rathauses am 11.11. um 11.11 Uhr eingeführt.

Als neueste Errungenschaft haben die Maapiraten sogar eine Faschingszeitung in der mittlerweile vierten Auflage herausgebracht. Kürzlich machte sich eine lustige, fantasievoll maskierte Gruppe der Maapiraten mit ihrem Anführer Klauß Fischer auf den Weg von Haus zu Haus, um den Reundorfern die druckfrische Fosenachts-Zeitung anzubieten, wobei sie freundlich empfangen und natürlich auch bewirtet wurden. In der Zeitung sind lustige Geschichten und zur Erheiterung beitragende Missgeschicke von Reundorfer Bürgern niedergeschrieben. Auch ein Bericht vom Piratenschiff „Maaqueen“ ist enthalten, das im vergangenen Jahr beim Fasching in der Reundorfer Werft vom Stapel lief.

Von Alfred Thieret

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