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Wort zur Besinnung: Getrieben vom Geist Gottes?

Wort zur Besinnung: Getrieben vom Geist Gottes?
Für die meisten modernen Leute ist Weihnachten längst vergangen. Die meisten Christbäume sind aus den Wohnzimmern verschwunden. Dabei ist die schöne Weihnachtszeit noch lange nicht vorbei. Sie endet in jedem Jahr erst am 2. Februar mit dem Fest der Darstellung des Herrn (Lichtmess). In diesen Wochen beschäftigt uns Christen in den Gottesdiensten, wie Jesus den Menschen erstmals begegnete. An diesem Sonntag gedenken wir der Taufe Jesu. Er wurde genauso getauft, wie wir als Christen auch getauft werden. Dabei macht Gott uns zu seinen Kindern. Kind Gottes zu sein ist ein Privileg, weil ich dadurch sicher weiß, dass ich nie allein bin. Im Gegenteil! Gott verspricht seinen Kindern: »Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!« Gott kennt mich, nimmt mich ernst, ruf mich bei meinem Namen und fügt mich zu seiner Familie hinzu. Und doch ist etwas Zweites ganz wesentlich um ein Kind Gottes zu sein – der Geist Gottes. Das sagt Paulus uns mit dem Wochenspruch der vor uns liegenden Woche: Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. (Römer 8, 14) Getrieben vom Geist Gottes? Heutzutage sind wir doch von vielen Dingen getrieben: Zeitdruck, Leistungsdruck oder auch Erfolgsdruck kennen die meisten von uns. Getrieben zu sein fühlt sich nicht gut an. Viele sind auch von ihrem Ehrgeiz getrieben und leiden oft am Ende darunter. Du genügst nicht, so wie du bist, wenn du nicht mehr erreichst! Dieses Gefühl führt heute häufig zum Burnout. Anders ist es mit dem Geist Gottes. Von ihm getrieben zu sein, bedeutet be-geistert zu werden. Begeistert vom Glauben, vom Leben mit Gott, mit sei-nem Sohn Jesus Christus, von Weihnachten. Wenn wir begeistert von einer Sache sind, versuchen wir an dieser Sache dran zu bleiben. Dann gibt es neue Begegnungen. Ein echter Fußballfan ist so begeistert von seiner Mannschaft, dass er alles versucht, um in ihrer Nähe zu sein. Da werden unglaubliche Wege in Kauf genommen, sogar in Länder, die nicht immer ganz sicher sind. Wenn wir von Gottes Geist getrieben sind, sind wir begeistert von Jesus Christus. Dann suchen wir die Nähe zu unserem himmlischen Vater. Und so dürfen wir als seine Kinder fröhlich leben. Begeistert, weil er uns so sehr mag, dass er uns zu seinen Kindern macht. Begeistert, weil er uns seinen Sohn schenkt. Begeistert, weil er sich nach einer Beziehung zu uns sehnt. Begeistert, weil diese Beziehung uns erfüllt, wie sonst nichts. Sie nimmt mir den Druck und schenkt mir Gelassenheit, auch angesichts mancher Stürme des Lebens, weil ich als Gottes Kind leben darf. Wir können ihm in seinem Wort begegnen. Durch die Bibel spricht Gott zu uns, und wir dürfen ihn darum bitten, dass sein Geist uns sein Wort verstehen lässt. Ihre örtliche Gemeinde kann Ihnen dabei sicher eine Hilfe sein. Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Deshalb dürfen wir auch in den nächsten Wochen noch begeistert die Weihnachtszeit feiern, weil in dieser Zeit so deutlich wird, wie sonst nie, dass Gott uns nahe kommt. Kornelius Holmer, evangelischer Pfarrer Zapfendorf

Für die meisten modernen Leute ist Weihnachten längst vergangen. Die meisten Christbäume sind aus den Wohnzimmern verschwunden. Dabei ist die schöne Weihnachtszeit noch lange nicht vorbei. Sie endet in jedem Jahr erst am 2. Februar mit dem Fest der Darstellung des Herrn (Lichtmess). In diesen Wochen beschäftigt uns Christen in den Gottesdiensten, wie Jesus den Menschen erstmals begegnete. An diesem Sonntag gedenken wir der Taufe Jesu. Er wurde genauso getauft, wie wir als Christen auch getauft werden. Dabei macht Gott uns zu seinen Kindern.

Kind Gottes zu sein ist ein Privileg, weil ich dadurch sicher weiß, dass ich nie allein bin. Im Gegenteil! Gott verspricht seinen Kindern: »Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!« Gott kennt mich, nimmt mich ernst, ruf mich bei meinem Namen und fügt mich zu seiner Familie hinzu.

Und doch ist etwas Zweites ganz wesentlich um ein Kind Gottes zu sein – der Geist Gottes. Das sagt Paulus uns mit dem Wochenspruch der vor uns liegenden Woche: Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. (Römer 8, 14) Getrieben vom Geist Gottes? Heutzutage sind wir doch von vielen Dingen getrieben: Zeitdruck, Leistungsdruck oder auch Erfolgsdruck kennen die meisten von uns. Getrieben zu sein fühlt sich nicht gut an. Viele sind auch von ihrem Ehrgeiz getrieben und leiden oft am Ende darunter. Du genügst nicht, so wie du bist, wenn du nicht mehr erreichst! Dieses Gefühl führt heute häufig zum Burnout.

Anders ist es mit dem Geist Gottes. Von ihm getrieben zu sein, bedeutet be-geistert zu werden. Begeistert vom Glauben, vom Leben mit Gott, mit sei-nem Sohn Jesus Christus, von Weihnachten. Wenn wir begeistert von einer Sache sind, versuchen wir an dieser Sache dran zu bleiben. Dann gibt es neue Begegnungen.

Ein echter Fußballfan ist so begeistert von seiner Mannschaft, dass er alles versucht, um in ihrer Nähe zu sein. Da werden unglaubliche Wege in Kauf genommen, sogar in Länder, die nicht immer ganz sicher sind.

Wenn wir von Gottes Geist getrieben sind, sind wir begeistert von Jesus Christus. Dann suchen wir die Nähe zu unserem himmlischen Vater. Und so dürfen wir als seine Kinder fröhlich leben. Begeistert, weil er uns so sehr mag, dass er uns zu seinen Kindern macht. Begeistert, weil er uns seinen Sohn schenkt. Begeistert, weil er sich nach einer Beziehung zu uns sehnt. Begeistert, weil diese Beziehung uns erfüllt, wie sonst nichts. Sie nimmt mir den Druck und schenkt mir Gelassenheit, auch angesichts mancher Stürme des Lebens, weil ich als Gottes Kind leben darf. Wir können ihm in seinem Wort begegnen. Durch die Bibel spricht Gott zu uns, und wir dürfen ihn darum bitten, dass sein Geist uns sein Wort verstehen lässt. Ihre örtliche Gemeinde kann Ihnen dabei sicher eine Hilfe sein.

Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Deshalb dürfen wir auch in den nächsten Wochen noch begeistert die Weihnachtszeit feiern, weil in dieser Zeit so deutlich wird, wie sonst nie, dass Gott uns nahe kommt.

Kornelius Holmer,

evangelischer Pfarrer Zapfendorf

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