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EBENSFELD

Wenig Teilnehmer an ISEK-Begehung in Ebensfeld

Wenig Teilnehmer an ISEK-Begehung in Ebensfeld
Das Interesse der Bürger an der ersten der beiden ISEK-Begehungen war gering. Nur vier Ebensfelder begleiteten die Kommission. Foto: Monika Schütz

„Liebe Bürgerinnen und Bürger, der Markt Ebensfeld erarbeitet aktuell gemeinsam mit den Planungsbüros Architekten Stadtplaner Franke und Messmer und GEO-Plan ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK)“. Mit diesen Worten kündigte Bernhard Storath, Erster Bürgermeister von Ebensfeld, wichtige Projekte der Gemeinde an.

„Heute ist nur Begehung, heute gibt es keine Lösungsvorschläge.“
Jörg Franke, Stadtplaner
Wenig Teilnehmer an ISEK-Begehung in Ebensfeld
An der unschönen Trennwand im "geteilten Ort" ist "Ebensfeld maximal unschudig!", stellt Stadtplaner Jörg Franke (re.) fest. Foto: Monika Schütz

Während bei der Auftaktveranstaltung im Juli an die 40 Bürgerinnen und Bürger zum ersten Gespräch in die Turnhalle gekommen waren, nahmen an der ersten der beiden Begehungen im Oktober gerade einmal vier Personen teil. Vielleicht war es der frühen Uhrzeit geschuldet, vielleicht war es den Ebensfeldern bei gerade einmal plus fünf Grad um neun Uhr einfach zu kalt – oder hatten sie etwa kein Interesse?

Wenig Teilnehmer an ISEK-Begehung in Ebensfeld
Doris Lunkenbein (3. v. re.) wohnt mit ihrer Familiedirekt an der Hauptstraße - sie lobt den Baumbestand, aber kritisiertden Schwerlastverkehr: " Ab 9 Uhr ist die Hölle los!" Foto: Monika Schütz

Bürgermeister Storath und Stadtplaner Jörg Franke jedenfalls waren etwas enttäuscht. Dennoch starteten der Städteplaner, Storath, einige Gemeinderäte und der Seniorenbeauftragte Kurt Hammer zum zweistündigen Rundgang durch den Kernort.

Wenig Teilnehmer an ISEK-Begehung in Ebensfeld
Der Kellbach in der Ortsmitte ist zugewuchert oderausgetrocknet und bietet kein schönes Bild für potenzielle Gäste. Foto: Monika Schütz

Die im Vorfeld genannten Problemsituationen genauer anzusehen, Handlungsbedarf festzustellen, aber auch Potenziale genauer unter die Lupe zu nehmen, waren Inhalt der Begehung. Beim Treffpunkt bei der Wäscherei Schick am Ortsausgang startete die Kommission. Man sah sich die Knackpunkte „Parkplätze“ an, den nicht wirklich attraktiven Kelbach, besichtigte das leicht verwahrloste Grundstückes neben dem Rewe-Markt, wo ein neuer Getränkemarkt entstehen soll, und auch die enge Situation im Ortskern im Bereich Untere Straße und Friedenslinde, die kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit nimmt, erweitert zu werden.

Problematische Parksituation in der Unteren Straße angesprochen

Wenig Teilnehmer an ISEK-Begehung in Ebensfeld
Dank Metzger, Bäcker, Arztpraxen, Gasthäusern, Post undBanken gibt es immer viel Verkehr auf der Hauptstraße. Reichen die Parkplätze aus? Foto: Monika Schütz

„Heute ist nur Begehung, heute gibt es keine Lösungsvorschläge“, antwortete Stadtplaner Jörg Franke auf Nachfrage von Martin Wunner und Doris Lunkenbein und notierte sich die genannten Punkte. Da waren auch die Ortsansicht von Unterleiterbach kommend im Blickfeld, die Parksituation der Privathaushalte in der Unteren Straße und das hohe Verkehrsaufkommen in der Hauptstraße.

Der zweite Termin für eine ISEK-Begehung ist am Freitag, 29. Oktober, um 14 Uhr. Treffpunkt ist der Pendlerparkplatzu in Kutzenberg. Dazu sind alle Bürgerinnen und Bürger willkommen.

Von Monika Schütz

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