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SCHESSLITZ

Soldarische Landwirtschaft: Gemeinsam geht es am besten

Gemeinsam geht es am besten, auch auf dem Feld. Foto: Daniel Delenag

Nach vielen Monaten des Projektaufbaus schaut die SoLaWi Giechburgblick auf ihre ersten Erntemonate zurück. Die seit Mai angestellte quereingestiegene Gärtnerin Tina Sagert produziert mit ehrenamtlicher Unterstützung regionales bio- Gemüse für die SoLaWi Mitglieder in und um Scheßlitz. Anfang des Jahres hatten sich 55 Haushalte dem Verein angeschlossen und bekommen für ihren Mitgliedsbeitrag jede Woche einen Anteil der wöchentlichen Gesamternte vom 0,5 Hektar großen Feld.

Eine Wasserpumpe als Spende

Nach den ersten trockenen Wochen bekam der Verein die wohl wichtigste Unterstützung für den Sommer: Die Firma Omexom Frankenluk GmbH spendete für den Projektstart eine Wasserpumpe, mit der die fleißigen Feldhelfer und die Gärtnerin nun das Gemüse bewässern können.

„Da das Projekt im Aufbau war und die finanziellen Mittel zu Beginn sehr knapp waren, haben wir zunächst per Hand gegossen. Die Pumpe ist eine riesen Erleichterung und unverzichtbar. Wir sind sehr dankbar.“, so Tina Sagert. Neben der Pumpe investiert Omexom Frankenluk GmbH künftig auch in

eine Komposttoilette auf dem Feld. „Damit habe wir die Möglichkeit, auch größere Veranstaltungen und Feldtage öffentlich anzubieten“, so Katja Geheeb aus der Vorstandschaft.

Gärtnerin Tina Sagert und die neue Pumpe im Einsatz. Foto: Daniel Delenag

Gemüseanbau und Umweltbildung

„Der Gemüseanbau ist schließlich nur ein Baustein des Vereines, wir möchten langfristig Umweltbildung für die Region, insbesondere Kinder, ermöglichen und anbieten.“

Auch trat die Firma als eines der ersten Fördermitglieder dem Verein bei. Ziele der Umweltbildung spiegeln sich auch in der Vereinssatzung wider, denn seit Juli ist die SoLaWi Giechburgblick als gemeinnützig anerkannt. „Nun haben wir die Möglichkeit, Spendenquittungen auszustellen.“

Weitere Sponsoren sind wichtig

Der Verein hofft auf weitere Sponsoren, um langfristig die Handhabe am Feld zu vereinfachen. Der nächste große Kostenpunkt sind Bewässerungsschläuche und ein Folientunnel für Frühkulturen. (red)

 

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