aktualisiert:

ZAPFENDORF

So lief die Saison im Aquarena Zapfendorf

So lief die Saison im Aquarena Zapfendorf
Der Schwimmbadausschuss blicke auf die abgelaufene Saison im Zapfendorfer Aquarena zurück. Foto: Johannes Michel

Die Badesaison ist auch in Zapfendorf zu Ende. Zeit für den Schwimmbadausschuss, Bilanz zu ziehen – und auch einen Ausblick zu wagen. Wie viele Besucherinnen und Besucher kamen dieses Jahr? Und was steht in der nächsten Saison an? In der wird das Aquarena übrigens 50 Jahre alt!

Christin Schmidt und Christian Janke setzten sich direkt neben Bürgermeister Michael Senger und die Zweite Bürgermeisterin Sabine Köhlerschmidt. Denn die Schwimmmeisterin und der Schwimmmeister standen im Mittelpunkt der Sitzung. „Wir sind froh, dass unser Bad dieses Jahr öffnen konnte, auch wenn die Umstände nicht einfach waren. Aber wir können sagen: Das Hygienekonzept hat gut funktioniert“, zogen beide unisono Bilanz.

Vorgeschriebene Besuchergrenze nur selten erreicht

Durch die späte Öffnung im Juni und die Wettersituation sowie den Wegfall der Jahreskarten wurde die Besuchergrenze, die durch das Hygienekonzept vorgegeben worden war, nur selten erreicht. Ähnlich wie in anderen Bädern waren Tage dabei, an denen sich eine lange Schlange am Eingang bildete. Bei Normalbetrieb allerdings sei der zusätzliche Aufwand mit Kontrolle der Onlinetickets sowie später der 3G-Regel schnell abgewickelt gewesen, so Janke.

Sabine Köhlerschmidt, die von der Gemeindeseite das Schwimmbad in diesem Jahr intensiv begleitet hatte, schaute auf die Aktivitäten, die angeboten worden sind. Die Schwimmkurse seien sehr beliebt gewesen. Die Grund- und Mittelschule, insbesondere die dritten Klassen, seien regelmäßig gekommen. Schwimmmeisterin Christin Schmidt bot Wassergymnastik an, Sofie Hildebrandt erstmals Schnupperkurse für Aquafitness.

Nur 23 500 Besucher an 96 Badetagen

Die genauen Zahlen zur Saison hatte Bernd Eichhorn (Kämmerei, Bauamt) dabei. An den 96 Badetagen kamen rund 23 500 Besucher ins Aquarena. In einer normalen Saison seien es zuletzt immer zwischen 60 000 und 90 000 gewesen an zirka 170 Badetagen. Mit dem Ticketverkauf wurden etwa 100 000 Euro eingenommen.

Ausschussmitglied Sabine Fischer meinte, es sei nun wichtig, aus der Saison die Schlüsse für die kommende zu ziehen. „Wir wollen möglichst viele Leute ins Bad bekommen, die Zeitslots sollten daher wegfallen.“ Bürgermeister Michael Senger sah eine Diskussion darüber als verfrüht an. Niemand kenne die Situation im kommenden Jahr.

Unzufrieden mit der Saison zeigte sich Roland Buckreus. Die Entscheidung für einen Ruhetag sei falsch gewesen. Außerdem kritisierte er, dass zwar ein Schwimmbadausschuss existiere, dieser aber ein halbes Jahr lang nicht gehört worden und nicht in Entscheidungen eingebunden gewesen sei.

Ideensammlung zum „50-Jährigen“

Thema der Sitzung waren auch die geplanten Investitionen für das Jahr 2022. Ganz vorne auf der Liste stehen der Austausch der Wärmetauscher, eine neue Registrierkasse, eine Neutralisationsanlage für den Chlorraum, neue Dampfbadtüren, der Austausch des Belags am Dreimeterturm sowie neue Pumpen. Die Investitionen summieren sich auf rund 50 000 Euro. Diese Empfehlung gab der Ausschuss einstimmig weiter, endgültig entscheiden muss der Gemeinderat.

Nachdem im kommenden Jahr das Jubiläum zum 50-jährigen Bestehen des Aquarena ansteht, kam noch zur Sprache, ob es hier schon Pläne gebe. Sabine Köhlerschmidt wurde beauftragt, ein erstes Treffen mit der Wasserwacht oder dem einen Tag vor der Sitzung gegründeten Aquarena-Förderverein zu initiieren, um Ideen zu sammeln. Denkbar wären nicht eine große, sondern mehrere kleinere Veranstaltungen.

Von Johannes Michel

Weitere Artikel