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BAD STAFFELSTEIN

Pflegeheim „Am Staffelberg“: 95 Prozent der Bewohner geimpft

Pflegeheim „Am Staffelberg“: 95 Prozent der Bewohner geimpft
otos:95 Prozent der Bewohner des BRK-Wohn- und Pflegeheim „Am Staffelberg“ in Bad Staffelstein sind geimpft. Foto: BRK

95 Prozent der Bewohner und rund zwei Drittel der Beschäftigten sind im BRK-Wohn- und Pflegeheim „Am Staffelberg“ in Bad Staffelstein zwischenzeitlich geimpft. Wie das Rote Kreuz als Träger der stationären Pflegeeinrichtung mitteilte, freue man sich über die hohe Impfbereitschaft, da damit die Grundlage gelegt wurde, einen umfassenden Schutz zu erhalten.

Nach den Worten von BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Petrak hatten mobile Impfteams des Landkreises Lichtenfels am 1. Januar mit den Impfungen begonnen und konnten diese am 22. Januar mit Zweitimpfungen fortsetzen. In einem anstehenden dritten Termin sollen weitere Zweitimpfungen vorgenommen werden.

Pflegedienstleiterin bestätigt reibungslosen Ablauf

Pflegedienstleiterin Carmen Stumpf bestätigte einen reibungslosen Ablauf an den beiden Impftagen. Die mobilen Impfteams, die unter anderem mit Ärzten besetzt waren, seien sehr umsichtig mit den hochbetagten pflegebedürftigen Menschen umgegangen und erklärten stets ihre Handlungsweise. Auch hatten die Impfteams durchwegs persönliche Schutzausrüstung getragen und achteten stets auf die Desinfektion.

Ebenso behielten die Ärzte die Gesundheitsdaten im Blick und informierten sich vor Ort ausgiebig beispielsweise über die Medikation. Die vertrauten Pflegekräfte standen der Bewohnerschaft ebenfalls im Bedarfsfalle zur Verfügung. Im Vorfeld wurden zudem viele Abstimmungen mit Angehörigen vorgenommen, damit eine hohe Informationstransparenz gewährleistet war.

Für jede Impfung waren die entsprechenden Aufklärungsmerkblätter, Anamnesebögen, Datenschutz-Einwilligungserklärungen und im Falle der gesetzlichen Betreuung die entsprechenden Zustimmungen vorbereitet. Ohne diesen „bürokratischen Aufwand“, so kommissarischer Heimleiter Stefan Schwuchow könnten Impfungen in Deutschland nicht rechtssicher bewältigt werden.

Eine immense zeitliche Belastung

Dies bedeute natürlich auch eine immense zeitliche Belastung in der Impf-Logistik. Insofern hob er das Engagement seiner Verwaltungsmitarbeiterin Heike Krauß hervor, die die Vorbereitungen hier auch an Feiertagen begleitet habe. Die Impfungen seien aber der Mühe wert, waren sich alle Beteiligten einig. Erfreulich sei zudem, dass die Bewohnerschaft die Impfungen bisher gut vertragen haben und keine größeren Nebenerscheinungen aufgetreten seien.

Von der neuen Situation erhoffe man sich, einen Schritt in Richtung Normalität gehen und die sozialen Kontakte der älteren Menschen wieder intensivieren zu können. „Pflegeeinrichtungen sind keine Krankenhäuser, sondern die Wohnung der Menschen und das sollen sie auch bleiben“, so Stefan Schwuchow abschließend. (red)

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