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UETZING

Neuer Treffpunkt für die Vereine in Uetzing

Die Kulturscheune in Uetzing. Das neue Domizil der Uetzinger Ortsvereine. Foto: Gerd Klemenz

Nachdem kürzlich das neue Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr unter Gottes Schutz gestellt wurde, wird am Sonntag, 21. August, die neue Kulturscheune eingeweiht. Am Sonntag (21.) startet um 8.45 Uhr die Kirchenparade am Marktplatz, dann zieht man gemeinsam zu Marschmusik von der Uetzinger Blaskapelle zum neuen Gemeinschaftshaus in der Serkendorfer Straße. Dort findet um 9 Uhr ein „Kirche on Tour“-Gottesdienst auf dem Vorplatz,mit anschließender Einweihung der neuen Räume statt.

Im Anschluss kümmern sich die Ortsvereine um das leibliche Wohl. Neben Deftigem gibt es Kaffee und selbstgebackene Kuchen. Zum Frühschoppen spielt die Uetzinger Blaskapelle auf. Zum Schutz gegen die Sonne werden Sonnenschirme auf dem Vorplatz aufgestellt. Bei schlechtem Wetter findet die Einweihungsfeier in der Kulturscheune statt.

Über 3000 ehrenamtlich geleistete Arbeitsstunden

Nach drei jähriger Bauzeit steht nun das neue Domizil den Ortsvereinen zur Verfügung. Die Corona-Pandemie verzögerte immer wieder das Bauvorhaben. Mit viel Engagement brachten sich die Uetzinger Ortsvereine während der Bauphase mit ein. Bei den Rohbau-, Elektro- und Malerarbeiten sowie beim Fliesenlegen packten sie tatkräftig mit an. Die über 3000 ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden sind ein Zeugnis für den Zusammenhalt im Dorf. Beim Anlegen der Außenanlage stand die Barrierefreiheit im Vordergrund.

Platz zum Proben und Feiern und sogar Unterkunft für Flüchtlinge

Der Musikverein Uetzing-Serkendorf nützt die Kulturscheune bereits als Probenraum. Im Bild die Bläserjugend. Foto: Gerd Klemenz

Das neue Schmuckstück am Ortsausgang in Richtung Weisbrem bietet den örtlichen Ortsvereinen nun angemessene Rahmenbedingungen. So verfügt die Kulturscheune über eine Küche, sanitäre Anlagen, Technikräume, Lager und Nebenraum sowie einen Saal. Diesen kann zum Beispiel die Laienspielschar zum Theaterspielen und die Blaskapelle für Musikproben nützen. Bereits im März wurde der Saal auch als Unterbringungsmöglichkeit für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine genutzt. Im großen Gemeinschaftsraum fanden übergangsweise 13 Menschen aus der Ukraine zunächst ein Dach über dem Kopf. Neben der Kulturscheune befindet sich nun auch die Sammelstelle für Altglas und Blechdosen.

Von Gerd Klemenz

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