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BIRKACH / KLEUKHEIM

Neue Fahrzeuge für die Feuerwehren in Birkach und Kleukheim

Neue Fahrzeuge für die Feuerwehren in Birkach und Kleukheim
Pater Jacob Lijoy spricht den Segen für die beiden neuenFahrzeuge. Foto: Monika Schütz

Sie heißen ME 48 und ME 49, sind aus Mühlau bei Chemnitz und sie ergänzen den Fuhrpark der Feuerwehren der Marktgemeinde Ebensfeld. Am Freitagabend wurden die beiden neuen Tragkraftspritzenfahrzeuge mit Wassertank (TSF-W) an die Feuerwehren Birkach und Kleukheim übergeben. Zuvor wurden sie von Pater Jacob Lijoy im Beisein vieler Feuerwehrmänner- und Frauen feierlich gesegnet. „Gottes Segen ist mir sehr wichtig“, betonte Bürgermeister Bernhard Storath.

„Es gab eine größere Diskussion im Gemeinderat, ob es so, wie sie jetzt dastehen, ausreichen wird“, erinnerte Bürgermeister Storath an die Anfangsgedanken im Jahr 2019. Da wurde die Neuanschaffung der beiden Fahrzeuge nämlich beschlossen. Die Feuerwehr Birkach mit ihren 40 Aktiven und acht Jugendlichen und auch die Feuerwehr Kleukheim mit 39 Männern und einer Feuerwehrfrau sollten je ein neues TSF-W erhalten.

Eine weitere tolle Neuigkeit

Es ist für die Brandbekämpfung und einfache technische Hilfeleistung ausgerüstet und geeignet. Die Besatzung besteht aus sechs Personen. „Segne alle, die mit diesen Fahrzeugen Dienst tun“, erbat Pater Lijoy den Segen Gottes. „Ihr Feuerwehrleute seid im Einsatz für uns, für unsere Männer und Frauen, für unsere Kinder. Lasst nicht nach in eurem Eifer!“, bat der Pater. Kreisbrandinspektor Siegfried Hammrich bedankte sich gar zweimal: einmal bei allen Aktiven, die stets ehrenamtlich im Einsatz seien, wenn es hieße: löschen, bergen, schützen, retten - und dann bei der Gemeinde.

„Ihr habt es möglich gemacht“, richtet er das Wort an Bürgermeister Bernhard Storath. „Ihr habt die Bedarfsplanung umgesetzt“. Dann hatte der KBI noch eine weitere Neuigkeit aus dem Feuerwehrwesen: beide Wehren, die FFW Birkach und die FFW Kleukheim erhalten einen Mannnschaftstransportwagen.

„Er ist schon in der Beschaffung“, so KBI Sigi Hammrich. Der Unterschied zum herkömmlichen Fahrzeug der Birkacher und Kleukheimer liegt nämlich nicht nur darin, das die neuen hinten im Fahrzeug eine ausklappbare Tragkraftspritze besitzen, sondern auch in der Besetzung mit Einsatzkräften. Bisher fand eine komplette Gruppe, also neun Personen, Platz. In den neuen seien es jeweils sechs Personen. Auch deswegen sei der Mannschaftstransporter notwendig.

Die alten Fahrzeuge würden an die Gemeinde zurückgegeben, die sie dann zum Verkauf anbieten würde, äußerte sich der Bürgermeister. Die Anschaffungskosten für beiden neuen Fahrzeuge einschließlich der Pumpen bezifferte er auf 490.000 Euro.

Für die Gemeinden verbliebe nach Abzug der Förderungen noch ein Eigenanteil von 400.000 Euro. „Das ist ein stolzer Betrag - das ist es mir wert!“ betonte Storath und fügte an: „Was die Feuerwehr und die Fahrzeuge betrifft, braucht Ebensfeld sich nicht zu verstecken - wir sind gut aufgestellt!“

Von Monika Schütz

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