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Leser-Forum: Gedanken von Ursula Fischer zu den „3 G“

Ein Abonnent schreibt einen Leserbrief an das Obermain-Tagblatt.
Ein Abonnent schreibt einen Leserbrief an das Obermain-Tagblatt. Foto: Uwe Anspach (dpa)

„Die Impfung: vermeintlich sicher, schützt einen selbst und andere …

Leute, die bereits Anfang des Jahres geimpft wurden, werden ja bereits aufgefordert, sich im Herbst/Winter einen sogenannten Booster abzuholen. Da fragt sich der Beobachter, wird das nun von unserem Volk jedes Jahr oder gar halbjährlich erwartet, sich dieser Impfung zu unterziehen? In jedem Anamnesebogen wird unter anderem abgefragt, ob man sich in den letzten sechs Monaten mit Corona infiziert hatte. Scheint ja ein wichtiger Punkt zu sein, sonst würde man ja nicht danach fragen!? Es wurde uns ja förmlich eingebläut, dass man sich mit Corona infiziert haben könnte, ohne dass man es merkt. Also ohne Symptome. Aber jeder kreuzt sicherlich ,nein‘ an, ohne sich darüber überhaupt Gedanken zu machen. Jeder unterschreibt dann diesen Bogen und freut sich auf den Piks, um vermeintliche Freiheiten zu bekommen.

Genesen: Wer ist eigentlich genesen? Aus eigener Erfahrung läuft das wie folgt ab: Es wurde per PCR-Test festgestellt: Corona-positiv. Dann folgt eine Quarantäne von 14 Tagen. Dann kommt ein erneuter Test. Wenn dieser negativ ausfällt, gilt man als genesen. Kein einziger Arzt hat sich da jemals davon überzeugt, was man so hatte, wie es einem geht und so weiter. Man ist ganz einfach genesen. Wird dann auf alle Fälle mit der Impfung gleich gestellt, wahrscheinlich, weil man ja wie oben beschrieben die letzten sechs Monate kein Corona haben sollte.

Getestet: Wer negativ getestet wurde, egal ob nun per Schnelltest oder PCR-Test, der ist immer ,clean‘! Fällt dieser jedoch positiv aus, tritt automatisch nach 14 Tagen der Fall ,genesen‘ ein. Was Besseres kann einem eigentlich gar nicht passieren.

Unser Trio für die neuen Freiheiten macht schon was her.“

Ursula Fischer,

Bad Staffelstein

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