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UNNERSDORF

Lage im BRK-Haus des Kindes Unnersdorf hat sich entspannt.

Lage im BRK-Haus des Kindes in Unnersdorf hat sich entspannt.
Das BRK-Haus des Kindes Banzgau in Unnersdorf. Foto: red

Die Lage im BRK-Haus des Kindes „Banzgau“ in Unnersdorf hat sich entspannt. Wie der Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes als Träger der Einrichtung in einer Medieninformation mitteilt, sind die Quarantänemaßnahmen abgelaufen und alle Gruppen der Einrichtung wieder aktiv.

Eine Gruppe war durch die Infektion eines Kindes, weitere zwei Gruppen waren durch die Infektionen von drei Beschäftigten betroffen. Sie alle mussten eine Quarantänezeit einhalten.

Zwei Mitarbeiterinnen erholen sich noch von der Corona-Infektion

Nach den Worten von BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Petrak befinden sich noch zwei Mitarbeiterinnen im Krankenstand und erholen sich zu Hause von der Corona-Infektion. „Wir wissen um die Unberechenbarkeit dieser Erkrankung und wir hoffen, dass wir die beiden tüchtigen Beschäftigten bald wieder unter uns haben.“ Eine infizierte Beschäftigte habe sich indessen vollständig erholt und betreue mit gewohntem Elan ihre Kinder.

Nicht unerwähnt ließ der BRK-Kreisgeschäftsführer das Verständnis der betroffenen Eltern und Personensorgeberechtigten. Die vom Gesundheitsamt angeordneten Maßnahmen hätten zügig umgesetzt werden können, die Familienangehörigen hätten flexibel auf die Situation reagiert.

Auch der Wegfall von Betreuungskräften konnte laut Petrak dank des großen Engagements im Team mit Leiterin Andrea Drexel an der Spitze aufgefangen werden.

Bei längerer Pandemie wäre eine hochwertige Betreuung gefährdet

Die Arbeit mit Kindern unter erhöhten Schutzbedingungen stelle bereits eine Herausforderung dar. Ein größerer Personalausfall bedeute aber eine zusätzliche Belastung, die natürlich nicht lang anhaltend ausgehalten werden könne. Hier stoße man an organisatorische und personelle Grenzen. Insofern hoffe man auf ein baldiges Ende der Pandemie, da andernfalls eine anspruchsvolle und hochwertige Betreuung von Kindern auf Dauer gefährdet wäre.

Wohltuend sei aber in dieser Zeit der große Zusammenhalt aller Beteiligten zur Bewältigung der Krise. Dies habe man beim jetzigen Infektionsgeschehen wieder erleben dürfen. Und das zeige, wie die Betreuung der Kinder allen Erwachsenen am Herzen liege, betont Thomas Petrak abschließend. (red)

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