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BAD STAFFELSTEIN

Klares Votum für Hans-Josef Stich als Bürgermeisterkandidat

Im Biergarten vor dem Schützenhaus fand die Nominierungsversammlung der vier Staffelsteiner CSU-Ortsverbände zur Bürgermeisterwahl statt. Im Beisein von MdB Emmi Zeulner (li.) viel das Votum auf Hans-Josef Stich (re.). Foto: red

Im kleinen Biergarten vor dem Schützenhaus herrscht gelöste Stimmung. Die Mitglieder der vier Bad Staffelsteiner CSU-Ortsverbände haben sich eingefunden, um einen gemeinsamen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 26. September zu benennen. Die Nominierung ist schnell entschieden: Hans-Josef Stich erhält alle 66 abgegebenen Stimmen. Er bewirbt sich als einer von drei Kandidaten um die Nachfolge von Jürgen Kohmann, der aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten ist.

„Hans-Josef Stich hat Durchsetzungsvermögen und Überzeugungskraft.“
Jürgen Hagel, CSU-Stadtratsfraktionssprecher

Zuvor hatten sich Christina Gründel, Wolfgang Herold und Jürgen Hagel für Hans-Josef Stich ausgesprochen. CSU-Stadtratsfraktionssprecher Jürgen Hagel: „Hans-Josef Stich hat Durchsetzungsvermögen und Überzeugungskraft.“ Als Zweiter Bürgermeister und Werkleiter der Obermain-Therme sei er geeignet, die Stadt in die Zukunft zu führen.

Großprojekte müssen vollendet werden. „Wir stehen mittendrin in Riesenprojekten“, sagt Hagel und nennt stellvertretend die anstehenden Kanalsanierungen, den Ausbau des Glasfasernetzes, die Sanierung der Bahnhofstraße sowie die Umgestaltung des „Bären“-Areals. Zudem müsse die Stadt die finanziellen Folgen der Pandemie stemmen: „Corona hat unsere Therme erheblich ins Stottern gebracht.“

Bierkönig a. D. und begeisterter E-Bike-Fahrer

Hans-Josef Stich müsse sich thematisch nicht erst in all die Großprojekte und Problemfelder einarbeiten. Er sei als langjähriger Stadtrat „immer on point, er ist einer, der das Ruder fest in der Hand hat“. Stich habe als Werkleiter die Thermenmannschaft zu einem Team geformt. Jürgen Hagel: „Wir brauchen einen obendran, der Teamleader ist.“

In einer kurzen, launigen Rede ging Hans-Josef Stich anschließend auf seine Vita ein. Der 50-Jährige skizziert seine Laufbahn als kaufmännischer Angestellter, Prokurist und Thermen-Chef und nennt seine politischen Ämter: 25 Jahre im Stadtrat, 19 Jahre im Kreistag und 15 Jahre Zweiter Bürgermeister.

Außerdem sei er Bierkönig a. D. und begeisterter E-Bike-Fahrer. „Ich will auf jeden Fall bleiben, wie ich bin“, sagte er. Sein Motto für den Wahlkampf laute: „Mir geht?s um Bad Staffelstein.“ Über die laufenden und angepeilten Großprojekte sagt Stich: „Wir haben viel in der Pipeline, was wir leisten müssen.“ Es gehe ihm aber nicht nur um die großen Vorhaben, sondern auch um die kleinen Dinge, etwa schadhafte Bordsteinkanten. Was die einst zu Bürgermeister Reinhard Leutners Zeiten konzipierte Nord-Ost-Spange betreffe, „sollte irgendwann mal eine Entscheidung fallen“. Ein Bürgerbegehren werde es zu diesem Projekt sowieso geben – das könne man voraussagen, ohne Philosoph sein zu müssen.

Was die CSU-Mitglieder zur Nominierung meinen

Stimmen einiger CSU-Mitglieder zur Nominierung: Bernhard Hübner findet, Hans-Josef Stich sei aufgrund seiner Erfahrung in der Lokalpolitik und als Werkleiter der Therme sowie wegen seiner bewährten Führung der Stadtverwaltung in den vergangenen Monaten der ideale Kandidat.

„Ich werde ihn voll unterstützen, weil er gut eingearbeitet ist.“
Oswald Krappmann, CSU-Mitglied

Oswald Krappmann sagt: „Ich werde ihn voll unterstützen, weil er gut eingearbeitet ist.“ Ingo Schramm erklärt: „Über ein Jahr lang übte er die Doppelfunktion als Werkleiter und amtierender Bürgermeister aus – mit ihm kann es nur gut werden.“ Claus Essmeyer meint: „Hans-Josef ist sehr vielseitig, was Ausbildung und Lebensweg betrifft. Ein Bürgermeister muss seine Stadt führen wie ein Unternehmer seine Firma.“

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