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KUTZENBERG

GeBo erhält 13,34 Millioen Euro für Neubau in Kutzenberg

GeBo erhält 13,34 Millioen Euro für Neubau in Kutzenberg
Bezirkstagspräsident Henry Schramm übergibt Gebo-Vorstand Katja Bittner den Föderbescheid. Das freut den Mitarbeiter des Gesundheitswesens, Christoph Böhner. Foto: Bezirk Oberfranken Florian Bergmann

Der Bezirk Oberfranken gewährt den Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken (GeBO) für drei Baumaßnahmen Investitionskostenzuschüsse in zweistelliger Millionenhöhe. Die Zuschussbescheide überreichte Bezirkstagspräsident Henry Schramm an Katja Bittner, Vorstand der GeBO.

„Die geplanten Baumaßnahmen für unsere Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken sind für mich eine Herzensangelegenheit. Für den bereits eröffneten Interimsbau der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie für zwei weitere wichtige Bauprojekte im Jahr 2021 übernehmen wir einen Teil der von der GeBO zu tragenden Kosten in Höhe von insgesamt 15,8 Millionen Euro“, sagte Bezirkstagspräsident Henry Schramm.

„Die geplanten Baumaßnahmen für unsere Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken sind für mich eine Herzensangelegenheit. “
Henry Schramm, Bezirkstagspräsident

Der Bezirk Oberfranken fördert den Neubau des Bezirksklinikums Obermain mit einem Investitionskostenzuschuss von rund 13,34 Millionen Euro für den ersten Bauabschnitt. Der kalkulierte Eigenanteil der GeBO beläuft sich auf 26,7 Millionen Euro.

In Kutzenberg entstehen 178 akutpsychiatrische Betten

Mit dem Neubau des Bezirksklinikums Obermain werden 178 akutpsychiatrische Betten, 14 tagesklinische Plätze sowie zentrale Klinikbereiche neu errichtet. Hierbei handelt es sich um das bisher größte im Bereich der Bezirkskrankenhäuser umgesetzte Bauprojekt.

Die geschätzten Gesamtkosten des ersten Bauabschnitts belaufen sich auf rund 86 Millionen Euro. Der Spatenstich des Neubaus soll Ende des Jahres 2021 erfolgen.

„Der Freistaat Bayern übernimmt rund 60 Millionen Euro, wofür wir unserer Gesundheitsministerin Melanie Huml und der gesamten Staatsregierung sehr dankbar sind“, so Henry Schramm.

1,2 Millionen Euro für den Neubau der H-Station

Weiterhin wird der Psychiatrisch-Heilpädagogische Bereich, die sogenannte „H-Station“, für rund zehn Millionen Euro neu erbaut. Eine Förderung von 7,55 Millionen Euro erfolgt durch den Freistaat Bayern und etwa 2,4 Millionen Euro sind von der GeBO zu tragen. Der Bezirk Oberfranken übernimmt auch hier die Hälfte des Eigenanteils.

In der H-Station werden Menschen mit psychischen Erkrankungen und zusätzlichen geistigen Behinderungen behandelt. In dem Neubau auf dem Gelände des Bezirkskrankenhaus Bayreuth können 20 statt bisher zwölf vollstationäre Patienten und acht tageklinische Patienten untergebracht werden. Die bauvorbereitenden Maßnahmen für das Gebäude sollen im Herbst 2021 beginnen. „Der Bezirk Oberfranken ist für unsere Kliniken ein verlässlicher Partner. Wir freuen uns sehr über die Unterstützung. Mit den vielen Maßnahmen, die wir in den nächsten Jahren anpacken, können wir unsere Kliniken sehr gut aufstellen, das ist nicht nur eine Verbesserung für die Patienten, sondern auch für unsere Mitarbeiter“, sagte Katja Bittner, Vorstand der Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken. (red)

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