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BAD STAFFELSTEIN

Gabi Feilhauers Lieblingsplatz ist Vierzehnheiiigen

Gabi Feilhauers Lieblingsplatz ist Vierzehnheiiigen
Ein Moment des Innehaltens: Gabi Feilhauer in der Kerzenkapelle beim Anzünden einer Opferkerze. Foto: Gabi Feilhauer

Wo verbringen Sie, liebe Leser, Ihre Zeit am liebsten? Auf dem Balkon, in der Stammkneipe, einem stillen Platz am See, im Wald, am Staffelberg oder dem Kordigast? Natürlich bietet unser schöner Landkreis jede Menge Orte und Plätze, an denen Sie sich am wohlsten fühlen.

Lassen Sie uns an Ihrem Lieblingsplatz teilhaben und beschreiben Sie uns in Ihren Worten – gerne in Ich-Form –, was diesen Platz für Sie so einzigartig macht. Vergessen Sie bitte nicht, Ihrem Text, der zwischen 3000 und 4000 Zeichen lang sein kann, auch einige schöne Bilder anzufügen. Senden Sie alles unter dem Stichwort „Lieblingsplatz“ per E-Mail an redaktion@obermain.de. Zur Anregung empfehlen wir Ihnen die Geschichte von Gabi Feilhauer aus Bad Staffelstein über ihren Lieblingsplatz:

Zu Tagesbeginn in die Heilige Messe

„Mein Lieblingsplatz ist die Basilika Vierzehnheiligen. Das erste Mal habe ich als etwa zehnjähriges Mädchen die Basilika Vierzehnheiligen mit dem gegenüberliegenden Kloster Banz während einer Busreise wahrgenommen. Die beiden Gebäude haben mich sehr fasziniert. Sie sind immer in meinem Gedächtnis geblieben und ich hatte den Wunsch, da wieder hin zu wollen.

In den 1970-er und 1980-er-Jahren kamen wir als Familie mit unseren beiden Töchtern mehrmals als Tagesgäste aus dem Raum Würzburg zur Basilika Vierzehnheiligen. Und dann, im Jahr 2010, übersiedelten mein Mann und ich nach Bad Staffelstein. Und so können wir jetzt oft die Basilika Vierzehnheiligen besuchen.

Liebevolle seelsorgerische Betreuung der Franziskaner

Mein Mann und ich sind dort sehr gerne. Seit Monaten beginnen wir unseren Tag mit dem Besuch der Heiligen Messe in Vierzehnheiligen. Ich entzünde gerne und oft eine Opferkerze in der Kerzenkapelle. Anlässe gibt es sehr viele: Geburtstage lieber Mitmenschen, Sterbetage unserer Angehörigen, für die Familie, für die Kirche, für die Welt, um Frieden, um Hilfe in Krankheit und Not, und dergleichen mehr. Die Opferkerze brennt auf jeden Fall noch lange, auch wenn ich schon wieder zu Hause bin.

Für mich ist die Basilika Vierzehnheiligen auf jeden Fall ein besonderer Ort. Schon beim Betreten geht mir das Herz auf. Diese Pracht, diese Größe, diese Ruhe.

Dort nehme ich sehr gerne an der Heiligen Messe teil. Und ich freue mich über die gute Gemeinschaft unter den Gläubigen, über das Orgelspiel und die kräftigen Gesänge (zur Zeit leider nicht erlaubt) der Mitfeiernden. Und die liebevolle seelsorgerische Betreuung der Franziskaner. Alles ist Balsam für die Seele.

Das wunderschöne Bild der Muttergottes Maria

Gabi Feilhauers Lieblingsplatz ist Vierzehnheiiigen
Festlich geschmückt ist das Kirchenschiff der Basilika Vierzehnheiligen mit dem Gnadenaltar in der Weihnachtszeit. Foto: Gabi Feilhauer

Jetzt noch nach der Weihnachtszeit: diese Lichterpracht der geschmückten Tannenbäume und die große Krippe im Gotteshaus. Die Erscheinungsstelle: Sie befindet sich hinter dem Gnadenaltar. Vierzehnheiligen ist eine „Bethlehemkirche“ . Während der Weihnachtszeit waren die schmiedeeisernen Flügeltüren an der Erscheinungsstelle offen und die Verbindung zum Jesukind schien noch viel näher und direkter zu sein.

Hier will ich gerne verweilen und beten. Am Gnadenaltar finden wir auch die Figuren der heiligen 14 Nothelfer. Den Hauptaltar ziert das wunderschöne Bild der Muttergottes: Maria, Aufnahme in den Himmel. Sie ist die Patronin dieses wunderbaren Gotteshauses. Im hinteren Teil der Basilika finden wir dann die Kerzenkapelle und gegenüber den Raum mit den Votivgaben und dem Anliegenbuch, in welches jeder Beter seine Bitten und auch seinen Dank an den guten Gott einschreiben kann. Gottesnähe, Geborgenheit, Gemeinschaft, das „erlebe“ ich an meinem Lieblingsplatz, der Basilika Vierzehnheiligen.

Hinzu kommt die herrliche Landschaft draußen. Manchmal reicht der Blick vom Parkplatz vor der Basilika bis zur Veste nach Coburg. Zur Zeit ist die ganze Umgebung der Basilika und des Franziskanerklosters winterlich gezuckert. Und dann noch der beleuchtete Weihnachtsbaum, er grüßt die Ankommenden schon von Weitem. Ja, die Basilika Vierzehnheiligen ist für mich mein Lieblingsplatz!“

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