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EBENSFELD

Ebensfeld hat jetzt einen Klimaausschuss

Klimaschutz, Nachhaltigkeitsgedanken und Maßnahmen oder Ideen zur Bewahrung der Schöpfung sollte jede Kommune anno 2022 auf dem Schirm haben: Diesbezüglich gab es im Ebensfelder Gemeinderat keine zwei Meinungen. Einstimmig wurde nun per Beschluss ein neues Gremium Klimaausschuss installiert.

Damit soll laut Sitzungsvorlage das Thema Klimaschutz in der Kommune forciert werden. Der Klimaausschuss wird nach Bedarf tagen, mindestens aber halbjährlich, jeweils montags um 19 Uhr. Zu den Sitzungen wird der oder die Klimabeauftragte des Landkreises als Berater geladen. In der Sitzung benannten die Fraktionen die Gemeinderatsmitglieder, die sie in den Klimaausschuss entsenden. Dem neuen Gremium gehören nun an für die CSU Bürgermeister Bernhard Storath, Dritter Bürgermeister Anton Schatz, Bernhard Ultsch, Bernhardt Gehringer und Sebastian Dorsch, für die Freien Wähler Sebastian Rauh und Johannes Senger, für die SPD Tobias Engel und für die Grünen Barbara Schatz.

Mit 15:4 Stimmen gab es betreffend der Generalsanierung der Pater-Lunkenbein-Schule grünes Licht für die Leistungsphase 4. Bürgermeister Storath wertete den Beschluss als wichtiges Signal für die Gespräche mit der Regierung am Folgetag der Sitzung zwecks Generierung von Fördergeldern. In den nächsten Schritte soll das Vorhaben weiter konkretisiert werden. Für 2023 ist die Bauausführung geplant.

Eingearbeitet wurden in das Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) die Anregungen aus den eingegangenen Stellungnahmen. Auch dies bildete eine wichtige Basis für staatliche Zuschüsse. Maßnahmenplan und Prioritätenliste – beides beschlossen in der Juni-Sitzung – ändern sich indes nicht.

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