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BAD STAFFELSTEIN

Das Wasser im Bad Staffelsteiner Hallenbad bleibt warm

Kinderschwimmkurse, Schul- und Vereinsschwimmen sind fester Bestandteil des Tagesablaufes im AquaRiese. Foto: red

Welche Möglichkeiten der Energieoptimierung gibt es im Hallenbad AquaRiese? Zu diesem Thema trafen sich Lutz Lange und Martin Lüders, Geschäftsführer der Freizeit GmbH Bad Staffelstein, als Pächter und Vertreter der Stadt Bad Staffelsein um Bürgermeister Mario Schönwald als Eigentümer des Bades.

Neben mittel- und langfristigen Lösungsansätzen für die energetische Sanierung des beliebten Sport- und Spaßbades wurden vor allem die derzeit viel diskutierten kurzfristigen Einsparmöglichkeiten thematisiert. Die Variante der Absenkung der Beckentemperaturen wurde schnell verworfen. Der theoretisch mögliche Einspareffekt werde im AquaRiese schon allein durch das hier betriebene Blockheizkraftwerk stark gemindert. Über das Blockheizkraftwerk wird Strom produziert und die entstehende Abwärme wird für das Heizen der Becken genutzt. Bei einer Verringerung der Wärmeabnahme würde auch weniger Strom produziert. Dieser müsste dann zusätzlich eingekauft werden. Weiterhin ergaben erste Umfragen unter Mitgliedern des Fachverbandes EWA (European Waterpark Association), dass bei einer Absenkung der Beckentemperaturen mit einem erheblichen Besucherrückgang zu rechnen sei.

Die Notwendigkeit Energie zu sparen, stehe sowohl für die Stadt Bad Staffelstein als auch für die Freizeit GmbH Bad Staffelstein außer Frage, teilen sie mit. Somit fiel die Entscheidung auf eine Verlängerung der anstehenden zweiwöchigen Schließzeit. Hier werden jährlich anfallende Grundreinigungsarbeiten an und in den Becken und auch Revisionsarbeiten, wie Fliesenreparaturen und technische Wartungsarbeiten vorgenommen. In dieser Zeit könne der Wärme- und Strombedarf auf ein Minimum reduziert und effektiv Energie gespart werden.

Schließzeit beginnt schon am 29. August

Die Schließzeit des AquaRiese beginnt in diesem Jahr damit schon am 29. August und endet am 18. September. Somit kann wie gewohnt der Schwimmunterricht der Schulen und die Schwimmkurse der Freizeit GmbH mit der zweiten Schulwoche starten. Hier soll es keine weiteren Einschränkungen geben, damit die Kinder und Jugendlichen beim Schwimmen lernen nicht noch weiter ins Hintertreffen geraten. (red)

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