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BAD STAFFELSTEIN

CSU: Von Glasfaser über Baugebiete bis Hochwasserschutz

Glasfaserausbau
Auch der Ausbau des schnellen Internets war Thema, wenn CSU-Bürgermeisterkandidat Hans Josef Stich sich mit Bürgerinnen und Bürgern unterhielt. Foto: Matthias Rietschel (dpa-Zentralbild)

Unter dem Motto „Stich hört zu“ ist Hans Josef Stich im Stadtgebiet unterwegs, um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen. Überwältigt vom großen Interesse und der Bandbreite der angesprochenen Thermen, machte Stich deutlich, warum er Bürgermeister Bad Staffelsteins werden und wie er mit der Bevölkerung und dem Stadtrat zusammen die Zukunft gestalten möchte.

Die Versorgung mit schnellem Internet und einem gut ausgebauten Mobilfunknetz brennt nahezu allen im Stadtgebiet auf den Nägeln. Stich will im Zuge der laufenden Förderverfahren so schnell wie möglich alle Haushalte mit Glasfaser versorgen: „Glasfaser ist und bleibt die Zukunft für das schnelle Internet. Die Wichtigkeit gerade im Hinblick auf Homeoffice und Distanzunterricht wurde durch die Pandemie noch mal bekräftigt.“ Mit den Mobilfunkanbietern sei man seit geraumer Zeit in Kontakt.

Auf der Suche nach einem Konsens mit Anbietern und Bürgern

Zwar erhielt die Stadt schon vor Längerem die Förderbescheide, aber bei der Standortfindung gab es bislang mit den Anbietern keinen Konsens. Über die Köpfe der Bürgerinnen und Bürger könne und werde man so eine Entscheidung nicht treffen, bekräftigte der Kandidat. Er will versuchen, in den betroffenen Bereichen im Banzgau und Lautergrund Standorte zu finden, die die Bevölkerung akzeptiert.

Bei der Erschließung von neuen Baugebieten seien große Schritte nach vorne gemacht worden. Sowohl in Unterzettlitz als auch in der Auwaldsiedlung und in Schönbrunn würden nahezu 100 Baurechte auf den Markt gebracht. Es bleibe aber das Ziel, genügend Bau- und Wohnmöglichkeiten für alle Altersgruppen in Bad Staffelstein anbieten zu können und dies mit der Prämisse, möglichst Flächen zu sparen und Leerstände zu vermeiden.

Zeitplan für noch fehlende Schritte zur Hochwasserfreilegung

Starkregenereignisse und die damit verbundenen Hochwasser wurden in allen Orten lebhaft diskutiert. Stich will mit dem Wasserwirtschaftsamt einen Zeitplan zu entwickeln, um die noch fehlenden Schritte zur Hochwasserfreilegung zu realisieren. Mit der neuen zuständigen Abteilungsleiterin habe er mittlerweile gesprochen. Die Wichtigkeit einer regelmäßigen Reinigung der Gully-Schächte und Grabengitter machten viele Bürgerinnen und Bürger deutlich.

Stich möchte, soweit es möglich und sinnvoll ist, an der eigenen Wasserversorgung festhalten. Für das Versorgungsgebiet werde ein Wasserstrukturkonzept erstellt. Der Kandidat möchte auch die Installation einer zentralen Enthärtungsanlage prüfen lassen.

Ein wichtiger Punkt war auch die Digitalisierung der Stadtverwaltung. Hier sieht Stich sehr viel Potenzial. Man könne durch den Einsatz von digitalen Medien die Bürgerinnen und Bürger viel besser informieren, außerdem Behördengänge vereinfachen und effizienter gestalten. Daneben solle aber zeitnah der Umbau der ehemaligen Hypobank zum barrierefreien Bürgerservicecenter auf den Weg gebracht werden. (red)

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