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KLOSTER BANZ

CSU-Gedenkfeier in Kloster Banz

CSU-Gedenkfeier in Kloster Banz
Vorsitzende Eva Spielvogel, MdB Emmi Zeulner, MdL Jürgen Baumgärtner, Landrat und CSU Kreisvorsitzender Christian Meißner, Europaabgeordnete Monika Holmeier, und Chef der Hans Seidel Stiftung Michael Mößlein mit der Blaskapelle Hochstadt (v.li.) bei der Gedenkfeier. Foto: Roland Dietz

Mit dem Frankenliedmarsch begrüßte die Hochstadter Blaskappelle die zahlreichen Mandatsträgerzur Gedenkfeier zum Tag der deutschen Einheit und des vor 35 Jahren verstorbenen CSU-Vorsitzenden Franz Josef Strauß am Gedenkstein auf Kloster Banz. Sicherlich war die Begrüßung „Wir sind wieder da“ von CSU-Kreisvorsitzendem und Landrat Christian auch ironisch in Bezug auf die Ergebnisse bei der Bundestagswahl zu werten. Dennoch zeigte sich die heimische CSU-Familie kämpferisch.

Auf die Wahl zurückblickend sagte Meißner, dass der Wahlerfolg für Emmi Zeulner ein Zeichen für ihren Rückhalt bei den Bürgern sei. Mit den neuen Vorsitzenden der Jungen Union, Eva Spielvogel, und Katrin Roth bei der Frauenunion sei man gut aufgestellt.

„Wir haben die Wahl

verloren, ohne wenn und aber.“

Christian Meißner, CSU-Kreisvorsitzender

Meißner machte aber auch klar: „Wir haben die Wahl verloren, ohne wenn und aber.“ Es sei nicht gelungen bei Themen wie dem Klimaschutz die Wähler zu erreichen. Da dann noch in manchen Orten die AFD über 20 Prozent der Stimmen erhielt, müsse alles dafür getan werden, dass die demokratischen Grundwerte im Landkreis erhalten blieben. Gegen Geschehnisse wie bei der Stadtratssitzung Lichtenfels müsse politisch energisch gegengesteuert werden. „Die Stimmungslage der CSU war schon besser“, stellte Landtagsabgeordneter Jürgen Baumgärtner klar. „Es sollte deswegen genau festgestellt werden, was haben wir gut gemacht, was haben wir schlecht gemacht.“

Auch Europaabgeordnete Monika Hohlmeier war alles andere als zufrieden mit den letzten beiden Wochen. Sie erinnerte an ihren Vater Franz Josef Strauß der gesagt habe, in politischen Fragen „Kompliziert reden und einfach denken“. Dies bedeute in die ländlichen Regionen die Sorgen und Nöte der Menschen wieder ernster zu nehmen und was falsch gemacht wurde verbessern.

Ähnlich sah dies auch Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner. Franz Josefs Strauß letzte Lebensjahre waren Jahre in denen sich was Großartiges zu verändern begann. Die Perestroika hatte ihren Anfang im Osten genommen und sollte mit dem Fall der DDR die beiden deutschen Staaten wieder zusammenführen. Er wusste, dass Einigkeit, Recht und Freiheit Attribute sind, die nicht vom Himmel fallen. „Wir sollten uns als wehrhafte Demokraten erweisen, die um die besten Möglichkeiten ringen, um Programme für die Zukunft und deren Gestaltung zu entwickeln.“

CSU-Gedenkfeier in Kloster Banz
Emmi Zeulner bei ihrer Ansprache. Foto: Roland Dietz

Von Roland Dietz

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