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KLOSTER BANZ

Lieder auf Banz: Nachwuchspreisträger stehen fest

Florian Paul & die Kapelle der letzten Hoffnung. Foto: Florian Bergweiler

Die Hanns-Seidel-Stiftung ruft jedes Jahr Gruppen und Solisten und Solistinnen auf, sich für den bekannten und mit jeweils 5000 Euro dotierten Förderpreis zu bewerben. Die Stiftung hat den Medien jetzt die Gewinner mitgeteilt: Es sind Unduzo, Florian Paul & die Kapelle der letzten Hoffnung sowie Ina Regen.

Sie dürfen sich sowohl über das Preisgeld als auch auf das Preisträgerkonzert sowie den Auftritt bei den Liedern auf Banz 2020 neben etablierten Künstlern wie Chris de Burgh, Annett Louisan, Bodo Wartke, Sarah Straub und vielen mehr freuen.

UNDUZO
Unduzo: ein weiterer Gewinner des Nachwuchspreises. Foto: Felix Groteloh

„Unseren Förderpreis für junge Liedermacher verleihen wir schon seit 1989. Auch die kulturelle Nachwuchsförderung ist uns ein großes Anliegen, deswegen freue ich mich auch heuer wieder auf alle Musiktalente, die wir auszeichnen werden“, so Markus Ferber, Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung.

Bislang sei geplant, dass sich die Nachwuchspreisträger nicht nur an zwei Tagen auf „der großen Bühne“ neben den etablierten Stars präsentieren können, sondern sie erhalten auch am Donnerstag, 2. Juli, beim Nachwuchspreisträgerkonzert auf Kloster Banz die volle Aufmerksamkeit des Publikums.

Ein Großteil der bisherigen Preisträger ist mittlerweile nicht mehr aus der deutschen Musiklandschaft wegzudenken, so die Hanns-Seidel-Stiftung. Dazu gehören Rosenstolz, Willy Astor, Viva Voce und viele mehr. Der diesjährige Moderator der Lieder auf Banz, Bodo Wartke, hat die begehrte Trophäe bereits 2001 abgeräumt. 2019 konnten sich Christin Henkel, Lennart Schlingen und Belle Fin über diese Auszeichnung freuen.

Über 100 Bewerbungen

Die Preisträger/innen werden jährlich durch eine unabhängige Fachjury in mehreren Runden ermittelt. In diesem Jahr gab es über 100 Bewerbungen, von denen letztlich 20 für die finale Entscheidungsrunde ausgewählt wurden. Im neuen Seminarraum „Franz-Josef-Strauß“ auf Kloster Banz rauchten dann die Köpfe der 14 Jurymitglieder unter Leitung von Professor Hans-Peter Niedermeier, Leiter der Begabtenförderung der Stiftung.

Ina Regen. Foto: Gerd Schneider

In mehreren Stunden und Runden wurden die Songs der Bewerber auch vom Bürgermeister der Stadt Bad Staffelstein, Jürgen Kohmann, dem künstlerischen Leiter der Lieder auf Banz, Thomas Schimm, dem Leiter der Tagungsstätte Kloster Banz, Michael Möslein, Wolfgang und Gaby Heyder vom Veranstaltungsservice Bamberg, Vertretern des Bayerischen Fernsehens und der Stiftung sowie dem Herausgeber des Schallmagazins, Tom König und ehemaligen Preisträgern begutachtet und bewertet. (red)

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