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BAD STAFFELSTEIN

Politischer Aschermittwoch der Freien Wähler Bad Staffelstein

Freie Wähler laden zum politischen Aschermittwoch
Zum politischen Aschermittwoch hatten die Freien Wähler eingeladen. Foto: Volker Ernst

Eine Premiere lieferten die Freien Wähler mit ihrem politischen Aschermittwoch. Dieser fand im Siedlerheim in der Auwaldsiedlung statt. Nach der Begrüßung durch den Stadtratskandidaten Jörg Breidenbach wurden die zahlreichen Besucher zu Beginn mit Heringen und Käse verköstigt.

Die Freien Wähler nutzten die Gelegenheit, um den Zuhörern die Kandidatenliste für die Stadtratswahl vorzustellen. Bärbel Köcheler hob dabei besonders hervor, dass die Freien Wähler die einzige Liste stelle, auf der auch Vollerwerbslandwirte zu finden sind.

Der Vorsitzende der Freien Wähler, Winfried Ernst, wies auf das durch die Freien Wähler vorgeschlagene Verkehrskonzept für die Innenstadt hin: „Um die Notwendigkeit einer möglichen und bereits im städtischen Finanzplan vorgesehenen Nord-Ost-Spange zu erfahren, wäre eine Umwidmung und probeweise Verkehrsberuhigung der jetzigen Staatsstraße 2197 durch Bad Staffelstein ratsam“.

Hoffnung auf schnelle Umsetzung

Diesen Antrag brachten die Freien Wähler bereits Anfang des vergangenen Jahres in den Stadtrat ein. „Mittlerweile haben sich fast alle Fraktionen die Verkehrsberuhigung der Innenstadt zum Ziel gesetzt. Das macht Hoffnung auf eine schnelle Umsetzung des Freie Wähler-Antrages“ so Ernst.

Großen Zuspruch fand Volker Ernst in seinen Erläuterungen zum Spiel- und Bolzplatzkonzept im gesamten Stadtgebiet. Sein Vorschlag, den er in den Stadtrat einbringen möchte, sieht eine Prioritätenliste vor. Es sollten zuerst die Bolz- und Spielplätze modernisiert werden, bei denen Geräte oder Zaunanlagen defekt sind. Dies stelle ein Sicherheitsrisiko dar, welches die Stadt dringend beheben sollte. Auch eine zeitnahe Beschlussfassung über den Verkauf des historischen Vorgebäudes beim Bärenareal wäre dringend nötig, um Klarheit über eine weitere Nutzung (zum Beispiel Hotel) zu schaffen.

Neugestaltung der Bahnhofstraße

In der Diskussion wurde die Neugestaltung der Bahnhofstraße thematisiert. Auf Kritik stieß hierbei die Parkplatzsituation, die nach Abschluss der Arbeiten sicherlich zu erheblichen Engpässen führen werde. Stadtrat Erwin Richter erläuterte, dass die Freien Wähler seit Jahren auf die Erschließung der Unteren Gartenstraße zur Staatsstraße 2204 drängen. Der Verkehrsfluss in der Bahnhofstraße werde sich nach der Umgestaltung verändern. Hierauf sollte die Stadt dringend vorbereitet sein und diese Maßnahme mit in ihre Planungen aufnehmen. Erneut wurde der Zustand verschiedener Straßen auch in der Innenstadt bemängelt. Manuel Schrüfer regte an, eine Prioritätenliste zu erstellen und diese abzuarbeiten.

 

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