aktualisiert:

BAD STAFFELSTEIN

CSU Bad Staffelstein nominiert Kandidaten für Stadtratswahl

CSU Bad Staffelstein nominiert Kandidaten für Stadtratswahl
Die Stadtratskandidaten der CSU Bad Staffelstein mit Bürgermeister Jürgen Kohmann (re.) Foto: red

Zur Nominierungsversammlung und Aufstellung einer Stadtratsliste hatten die vier CSU-Ortsverbände Bad Staffelstein, Banzgau, Lautergrund und Uetzing eingeladen. Der Staffelsteiner Ortsverbandsvorsitzende und Zweite Bürgermeister Hans Josef Stich sagte, die CSU sei für den Kommunalwahlkampf breit aufgestellt. Bei der Wahl am 15. März bewerben sich 24 Frauen und Männer, Bürger aus der Kernstadt und aus den Dörfern, Arbeitgeber und Arbeitnehmer um die Stadtratsmandate. Sie alle stellten sich im Staffelsteiner Schützenhaus den 67 Stimmberechtigten vor.

Bären-Areal und Hypo-Gebäude als Leuchtturm-Projekte

Rückblickend auf die sechsjährige Legislaturperiode sagte Stich, dass die CSU stets versucht habe, die Stadtratsarbeit frei zu halten von Parteipolitik. Erreicht habe sie unter anderem, dass ein Quartiersmanager eingestellt wurde. Mit Michael Böhm sei ein sehr professioneller und ideenreicher Mann gefunden worden. Angepackt wurde das Leerstands-Management im Stadtgebiet, um Leerstände zu vermeiden und unbebaute Flächen in der Kernstadt sowie in den Dörfern zu nutzen.

Bei der Revitalisierung des Areals der ehemaligen Brauerei „Zum Schwarzen Bären“, das die Stadt 2015 kaufte, sei man auf einem guten Weg. Ein Konzept werde erstellt, ein Investor gesucht. Das ebenfalls erworbene Hypobank-Gebäude am Marktplatz soll zu einem barrierefreien Bürgerbüro umgebaut werden. Gelungen sei es mit Hilfe von MdB Emmi Zeulner, den Bad Staffelsteiner Bahnhof in absehbarer Zeit barrierefrei zu gestalten. Leider sei es noch nicht gelungen, dass Stellwerk aus dem Bahnhof herauszubekommen.

Der Flächennutzungsplan sei komplett überarbeitet worden: „Wir haben versucht, möglichst viele Varianten abzuwägen, um Bauland zu schaffen – dafür müssen wir aber auch die ins Auge gefassten Grundstücke auf den Markt zu bekommen, doch heute wollen die Eigentümer oftmals nicht verkaufen.

Schuldenabbau trotz vieler Investitionen

Viel investiere die Stadt in den Bau und die Sanierung von Feuerwehrhäusern und Fahrzeugen. Es gebe leider noch immer einige Flecken im Stadtgebiet, wo keine Mobilfunkverbindung besteht. Die CSU arbeite jedoch intensiv daran, diese Lücken mit Geld aus Förderprogrammen zu schließen. Der Kernbereich der Stadt sei inzwischen mit einer Glasfaser-Breitbandversorgung erschlossen. Stich: „Das ist ein Standortvorteil.“ Gleichzeitig habe die Stadt kontinuierlich Schulden abgebaut, fuhr Hans Josef Stich fort: 2018 sei Bad Staffelstein noch mit 18,1 Millionen Euro verschuldet gewesen, 2019 seien es nur noch 15,6 Millionen gewesen.

Außerdem sprachen die Ortsverbandsvorsitzenden Tobias Dusold (Lautergrund), Jürgen Hagel (Banzgau) und Frank Kerner (2. Vorsitzender Uetzing-Serkendorf). „Wir stehen für Bad Staffelstein“, betonte Fraktionssprecher Jürgen Hagel. Die vier Ortsverbände müssten das Rad nicht jedesmal neu erfinden, wohl aber gemeinsam all das weiterentwickeln, was erreicht wurde.

Bürgermeister Jürgen Kohmann sagte, das Amt eines Stadtrates biete spannende Möglichkeiten, sich für die Heimatstadt einzusetzen. Der Bereich „Kinder – Kinderbetreuung – Bildung und Schule“ sei aus seiner Sicht „das wichtigste Thema in einer Kommune überhaupt.“

CSU-Kreisvorsitzender Christian Meißner, der die Nominierungsversammlung leitete, riet den Kandidaten, wer in den Stadtrat gewählt werde, müsse vor allem eines tun: „Reden mit den Leuten, reden mit den Leuten und nochmal reden mit den Leuten.“

Die Stadtratskandidaten

Für die CSU kandidieren Hans-Josef Stich (Bad Staffelstein), Monika Hohlmeier (Bad Staffelstein), Jürgen Hagel (Altenbanz), Sabine Scheer (Bad Staffelstein), Wolfgang Herold (Stublang), Stefan Dinkel (Serkendorf), Walter Mackert (Bad Staffelstein), Ottmar Kerner (Bad Staffelstein), Andreas Pfarrdrescher (Schwabthal), Roswitha Jörig (Schönbrunn), Udo Möhrstedt (Bad Staffelstein), Frank Kerner (Uetzing), Jochen Pfeiffer (Bad Staffelstein), Karl-Heinz Geldner (Nedensdorf), Claus Essmeyer (Bad Staffelstein), Ingo Schramm (Unterzettlitz), Jürgen Dinkel (Stublang), Thomas Geuß (Wolfsdorf), Frank Mirsberger (Bad Staffelstein), Markus Dinkel (Loffeld), Marko Fischer (Stadel), Johannes Heinkelmann (Bad Staffelstein), Reiner Erhard (Unterzettlitz), Karl-Heinz Jäger (Wiesen)

Weitere Artikel