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EBING

Ebing: Mehr Platz für Urnengräber auf dem Friedhof

Den neu gestalteten Bereich des Ebinger Friedhofs segnete Erzbischof Ludwig Schick. Foto: Birgit Erk

Nach mehreren Monaten Bauzeit wurde der neu gestaltete Bereich des Ebinger Friedhofs von Erzbischof Dr. Ludwig Schick gesegnet. Auftakt des festlich gestalteten Vormittags war der Empfang des Erzbischofs, begleitet von der Ebinger Blaskapelle unter Leitung von Ludwig Derra.

Beim Pontifikalgottesdienst rückte Schick die Feste Allerheiligen und Allerseelen in den Mittelpunkt. „An Allerheiligen und Allerseelen denken wir insbesondere an die letzten Dinge, also an all das was noch kommen wird, wie dem Tode und die Vollendung im Himmel“, sagte er. Weil diese Erwartung und Hoffnung im gesamten Leben eines jeden Menschen, in Freude wie in Leid, wirke, müssten diese Tage eigentlich als Freudenfeste verstanden werden.

Ein Pontifikalamt feierte Erzbischof Ludwig Schick mit den Gläubigen aus Ebing in der St. Jakobus-Kirche. Foto: Birgit Erk

Nach der feierlichen Segnung des Friedhofs gab es bei einer Agape die Gelegenheit zu Gesprächen des Erzbischofs mit den Gemeindemitgliedern.

Fast 100 Gräber werden stillgelegt und aufgelöst

Der Sanierung des alten Teiles des Friedhofs in Ebing war wegen der Ruhefristen eine langjährige Planung und Vorbereitung vorausgegangen.

Bei einer Agape bestand die Möglichkeit zum Gespräch mit Erzbischof Schick. Foto: Birgit Erk

Fast 100 Gräber wurden stillgelegt und aufgelöst. Einige Urnen mussten umgebettet werden. Mit der Neuanlage wird auf die steigende Nachfrage nach Urnengräbern reagiert. Nur ein kleinerer Teil umfasst Einzel- und Doppelgrabstellen.

 

Von Anna Stößel

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