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BAD STAFFELSTEIN

Bad Staffelstein: Wohnhaus in Eremitenstraße brennt

Bad Staffelstein: Wohnhaus in Eremitenstraße brennt
Mit der Drehleiter bekämpfen Feuerwehrleute das Feuer in der Eremitenstraße. Foto: BRK Lichtenfels

Ein lautes Knistern und Krachen reißt den Hausbesitzer mitten in der Nacht aus dem Schlaf. Er geht der Ursache für die ungewohnte Geräuschkulisse auf den Grund. Schnell ist klar: In seinem Haus brennt es. Es ist 2.36 Uhr, als er bei der Integrierten Leitstelle den Notruf absetzt. Seine Familie und er können die Räume unbeschadet verlassen.

Bad Staffelstein: Wohnhaus in Eremitenstraße brennt
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften bringt den Brand schnell unter Kontrolle. Foto: BRK Lichtenfels

„B3 – Personen in Gefahr“: Diese Alarmierung der ILS löste ein Großaufgebot der Feuerwehren aus. Die Feuerwehren Altenkunstadt, Ebensfeld, Kösten, Lichtenfels, Reundorf, Schwabthal, Seubelsdorf, Uetzing sowie der Gefahrenschutzzug Lichtenfels/Main rückten mit rund 70 Kräften an, vom Roten Kreuz rückte die unter anderem die Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung (UG-SanEL) sowie Ehrenamtlichen der Bereitschaft aus Lichtenfels an. Ebenso war das Technische Hilfswerk vor Ort.

„Als wir vor Ort eintrafen, stand der hölzerne Balkon des Hauses schon in Vollbrand“, sagt Stefan Liebl, der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Bad Staffelstein, auf Nachfrage dieser Redaktion. Er war auch der Einsatzleiter. „Zwei Drehleitern waren im Einsatz, wir gingen unter schwerem Atemschutz ins Gebäude und bekämpften so den Brand von innen und außen.“

Durch das schnelle, entschlossene und professionelle Vorgehen wurde ein Ausbreiten des Brands verhindert. „Da nicht auszuschließen war, dass der Brand sich trotz allem auf den Dachstuhl ausgebreitet hatte, mussten wir einen Teil der Ziegeln abnehmen. Gemeinsam mit dem THW machten wir das Dach dann wieder regensicher.“ Einsatzende war für die Feuerwehr der Thermenstadt erst frühmorgens um 8 Uhr.

Die Bewohner, die das Brandobjekt selbstständig verlassen konnten, wurden nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberfranken nicht verletzt. Der Schaden beträgt nach ersten Schätzungen 50 000 Euro.

Die Ursache für das Feuer steht noch nicht fest. Die Kripo Coburg hat die Ermittlungen übernommen.

 

Von Markus Drossel

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