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BAD STAFFELSTEIN / MÜNCHEN

Staatspreis für einen Bad Staffelsteiner

Staatspreis für einen Bad Staffelsteiner
Bei der Preisverleihung Vorbildliche Waldbewirtschaftung (v.li.): Waldkönigin Kerstin Seitz, Ministerin Michaela Kaniber, Michael Kellner, Jonathan Kellner und Waldprinzessin Elisabeth Hegelberger. Foto: Angelika Warmuth/StMELF

Für die vorbildliche Bewirtschaftung ihrer Wälder hat Forstministerin Michaela Kaniber 14 private und kommunale Waldbesitzer sowie einen forstwirtschaftlichen Zusammenschluss mit Staatspreisen ausgezeichnet. Darunter auch den Bad Staffelsteiner Michael Kellner.

„Mit diesem Preis möchte ich Ihnen für Ihr langjähriges Engagement für den Wald und damit auch für die Menschen in Bayern danken“, sagte Kaniber beim Festakt in der Münchner Residenz.

Nachhaltig und vielfältig

Die Preisträger hätten sich seit Jahrzehnten vorbildlich für den Aufbau naturnaher und strukturreicher Mischwälder verdient gemacht, so die Ministerin. Die Auszeichnung wird seit 1997 alle zwei Jahre vergeben. Die Preisträger wurden aus 63 Kandidaten von einer Fachjury ausgewählt. Der Preis ist mit einer Staatsmedaille und einem Preisgeld von je 1000 Euro dotiert.

Die Preisverleihung stand dieses Jahr unter dem Motto »nachhaltig.vielfältig«. „Sie tragen mit ihrer Waldbewirtschaftung wesentlich dazu bei, den Artenreichtum in unserem Land zu fördern und zu erhalten. Mit einer verantwortungsvollen Pflege und Nutzung der Waldbestände schaffen sie vielfältige Lebensräume für zahlreiche waldtypische Arten“, sagte Kaniber. Die Preisträger stellen sich den Worten der Ministerin zufolge den großen Herausforderungen, die der Klimawandel für den Wald mit sich bringt. Dabei stehe die Staatsregierung den privaten und kommunalen Waldbesitzern bei den Herausforderungen des Klimawandels als verlässlicher Partner mit umfangreichen Förderprogrammen und kostenloser Beratung zur Seite. (red)

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